{"id":2601,"date":"2021-08-02T18:01:58","date_gmt":"2021-08-02T16:01:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/?page_id=2601"},"modified":"2022-03-17T17:15:07","modified_gmt":"2022-03-17T16:15:07","slug":"ff-human-centered-interaction-design","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/ff-human-centered-interaction-design","title":{"rendered":"Human Centered Interaction Design"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die Digitalisierung von Produkten und Prozessen ist allgegenw\u00e4rtig und ein wesentlicher Bestandteil von Forschung und Praxis. Insbesondere bei Fragestellungen rund um die Konstruktion und den Betrieb von betrieblichen Assistenz- und Informationssystemen stehen Produktentwickler, Ingenieure und Informatiker gleicherma\u00dfen vor der Herausforderung, derartige Systeme zu konzipieren, technisch und fachlich zu entwerfen sowie prototypisiert und nutzenstiftend zum Einsatz zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als Ausgangspunkt dienen einerseits die bestehende Wissensbasis in einem Themengebiet, andererseits die praktisch-realen Fragestellungen von industriellen Forschungspartnern. Zus\u00e4tzlich f\u00fchren aktuelle Trends und Entwicklungen von Produkten und Services aus der privaten Informationstechnologie zu Einsatzm\u00f6glichen in der betrieblichen Arbeitswelt. Fragen nach der Ausgestaltung dieser Symbiose aus Wissenschaft, Praxis und Consumer Trends geht das Forschungsgebiet HCMI mit einem Schwerpunkt auf \u00fcberwiegend anwendungsnahe Forschungsszenarien nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Forschungsgebiet sieht sich als interdisziplin\u00e4rer Zusammenschluss aus der (digitalen) Produktentwicklung und der Informatik bzw. der Wirtschaftsinformatik. In der Tradition des MRPs als Institut f\u00fcr Rechnerunterst\u00fctzung entlang des Produktprozesses wandeln sich auch die Anforderungen an die Softwareunterst\u00fctzung: Waren es vor einigen Jahren vor allem die CAD- und Engineering-nahen Assistentsanwendungen, so sind mit fortschreitender Entwicklung der betrieblichen IT-Landschaft neue F\u00e4higkeiten und Services gefragt, die sich in komplexeren Business-Apps, vernetzenden Datenplattformen, k\u00fcnstlicher Intelligenz und virtuellen Erlebnissen wie VR und AR ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als interaktiv gilt folglich ein System, bei dem der Nutzer durch Bedienung den Arbeitsablauf aktiv beeinflussen kann und ein Dialogbetrieb zwischen Nutzer (Mensch) und System stattfindet. Interaktionsdesign im engeren Sinne bezeichnet die Disziplin, eine gute (optimale) Interaktion zwischen Mensch und System herzustellen und ist somit eng verbunden mit den Fachgebieten User Interface Design, User Experience Design und Usability Engineering. Das hier betrachtete Interaktionsdesign im weiteren Sinne schlie\u00dft die Entwicklung einer geeigneten Fachlichkeit, ebenso die Betrachtung der zu Grunde liegenden Informationstechnologie und deren M\u00f6glichkeiten im Anwendungskontext. Mensch- bzw. Nutzerzentrierung bedeutet vorliegend, dass nutzerorientieren Methoden und Techniken zur Anwendung kommen, um die optimale Mensch-Maschinen-Schnittstellen zu erarbeiten. Dazu z\u00e4hlt die fachliche Abbildung von Anforderungen durch User Stories, die Konzeption des Interfaces durch Klick- und Erlebnisprototypen und die entsprechende Auswertung durch nutzerzentrierte Evaluationsverfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Strategisch und methodisch ist die gestaltungsorientierte Informatik bzw. die Design Science Research forschungsleitend. Ziel der Forschung ist die Erzeugung von innovativen und nutzenstiftenden Artefakten, die sowohl einen Mehrwert f\u00fcr die Praxis darstellen als auch mit wissenschaftlich fundierten Methoden konzipiert und evaluiert worden sind. Als Artefakte gelten Konzepte, Methoden, Prozesse sowie allgemeing\u00fcltige und konkret instanziierte Bestandteile von Software.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dabei steht die pr\u00e4skriptive, d.h. die normativ-technologische Komponente der Gestaltungsorientierung im Vordergrund. Die Erarbeitung bedient sich vor allem der Deduktion unter Ber\u00fccksichtigung vorhandener Konzepte und Theorien, in vielen F\u00e4llen argumentativ, selten formal. In ihrer Evaluierung sind die Forschungserbnisse kaum (formal) beweisbar. Sie rechtfertigen sich, indem sie entweder von Experten unter Ber\u00fccksichtigung des Stands der Wissenschaft und Praxis, einer empirischen Studie oder auf Basis ihrer (prototypischen) Implementierung akzeptiert werden.<\/p>\n<h3>Projekte (laufend)<\/h3>\n<ul>\n<li>Scheele: Workflowbasierte Applikationen als Baustein einer digitalen, interaktiven Arbeitsumgebung f\u00fcr produktive Wissensarbeit<\/li>\n<li>Seybold: 3D-Skizzen in Virtual Reality zur Unterst\u00fctzung der fr\u00fchen Phasen der Produktentwicklung<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Projekte (abgeschlossen)<\/h3>\n<ul>\n<li>Tralau: Productive Games \u2013 Verbesserung der Wissensarbeit mit einer auf Spielmechanismen und Spieldesigntechniken basierenden rechnergest\u00fctzten Assistenz<\/li>\n<li>Oellrich: Webbasierte Konstruktionsmethoden-Unterst\u00fctzung in der fr\u00fchen Phase der Produktentwicklung<\/li>\n<li>Brockmeyer: Rechnergest\u00fctzte Methoden zur fr\u00fchzeitigen Produktbeeinflussung und Produktabsicherung im Karosseriebau<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/team\/frankmantwill\">Frank Mantwill<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung von Produkten und Prozessen ist allgegenw\u00e4rtig und ein wesentlicher Bestandteil von Forschung und Praxis. Insbesondere bei Fragestellungen rund um die Konstruktion und den Betrieb von betrieblichen Assistenz- und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,225],"tags":[],"class_list":["post-2601","page","type-page","status-publish","hentry","category-forschung","category-forschungsfelder"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2601"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2723,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2601\/revisions\/2723"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/mrp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}