Forschung

Ballistik

Die Professur verfügt im Forschungsbereich Ballistik über langjährige Erfahrung, ausgeprägte Fachkenntnisse und moderne Ausrüstung.

Im Bereich der Außenballistik war die Professur unter anderem an der Entwicklung des NATO Standardization Agreement 4355 (STANAG 4355 – The Modified Point Mass and Five Degrees of Freedom Trajectory Model) beteiligt.

Darüber hinaus können endballistische Simulationsrechnungen mit dem Ziel der Verbesserung des ballistischen Schutzes durchgeführt werden. Um dies zu erreichen, besitzt die Professur Hochleistungsrechner und Softwarelizenzen für High-End Simulationssoftware. Eine Validierung simulierter Ergebnisse ist mittels Beschuss- und Ansprengversuchen möglich. Hierbei steht besonders die Erforschung neuer Schutztechnologien im Vordergrund.

Zur Ausstattung der Professur gehören Handwaffen für Beschussversuche gemäß VPAM, Highspeed-Video-Ausrüstung, Zugang zu Beschuss- und Sprengplätzen und Lasersysteme zur 3D-Geschossflugbahnvermessung.

Energy Harvesting

Die Professur für Mess- und Informationstechnik untersucht in mehreren Forschungsarbeiten die Anwendung elektromagnetischer Energy Harvesting Systeme zur Wandlung biomechanischer Energie. Die Forschung gliedert sich dabei in der Untersuchung der Quelle – der menschlichen Bewegung – zur Auslegung der Wandlersysteme, in die eigentliche elektromechanische Konvertierung, die den Schwerpunkt der Forschung darstellt, sowie der Gleichrichtung und der elektrischen Anpassung zur Maximierung der Ausgangsleistung.

Hierbei werden insbesondere neuartige Generator Topologien zur Optimierung der magnetischen Flussdichte und zur Steigerung der Effizienz des Systems untersucht. Mittels multiphysikalischer analytischer und numerischer Simulationsmethoden werden Generatormodelle erstellt auf die verschiedenste Optimierungsverfahren zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Human Kinetic Energy Harvesting Systemen angewendet werden können. Lesen Sie mehr.

Machine Learning und Data Analytics

Die Forschungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) weiteten sich in den letzten Jahren immer weiter aus. Mittlerweile gibt es fast wöchentlich Berichte über neu erreichte Meilensteine. Auch die Professur für Mess- und Informationstechnik beteiligt sich an diesen Forschungen. Hauptsächlich in den Bereichen Machine Learning und Data Analytics.

Hardwaretechnisch verfügt die Professur über mehrere Hochleistungsrechenserver, in denen neuste GPUs verbaut sind. So können die beim Machine Learning anfallenden aufwendigen Rechnungen parallelisiert und damit um ein vielfaches schneller fertiggestellt werden als mit herkömmlichen Systemen, in denen die Berechnungen allein mit Hilfe der CPU ausgeführt werden.

Im Zeitalter von „Big Data“ stehen mehr Daten zur Verfügung als bearbeitet werden können. Deshalb müssen neue Wege gefunden werden Daten zu erheben, zu strukturieren, vorzuverarbeiten, ggf. zu transformieren und schließlich das erwünschte Wissen zu extrahieren. So können tiefe Einblicke in die den Daten zugrundliegenden Zusammenhänge gewonnen und zuverlässige Prognosen für die Zukunft abgegeben werden. Lesen Sie mehr.

Publikationen

Alle Publikationen der Professur für Mess- und Informationstechnik finden Sie hier.