{"id":267,"date":"2025-08-12T21:47:38","date_gmt":"2025-08-12T19:47:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/medeng\/?page_id=267"},"modified":"2025-08-13T15:30:12","modified_gmt":"2025-08-13T13:30:12","slug":"modellbildung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/medeng\/forschung\/modellbildung\/","title":{"rendered":"Modellbildung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Durch simulationsgest\u00fctzte Verfahren werden die Wechselwirkungen von magnetischen Nanomaterialien mit dem Gewebe sowie die hieraus resultierende Beeinflussung von Messsignalen verl\u00e4sslich vorhergesagt. Dies erlaubt die Bewertung von diagnostischen Informationen und die pr\u00e4zise Planung von therapeutischen Anwendungen.<\/strong><\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei der Anwendung von MNP als Vehikel f\u00fcr therapeutische Agenzien ist, sie am richtigen Ort und mit der notwendigen Menge anzusammeln. Um eine zuverl\u00e4ssige Planung der Therapie zu erm\u00f6glichen, bedarf es einer Modellentwicklung, die eine Vorhersage der Akkumulation und Freisetzung des therapeutischen Agens erlaubt. Das Institut Medical Engineering entwickelt physikalische Simulationsmodelle, um auf Basis von Patientendaten die Wechselwirkungen von magnetischen Nanopartikeln im Blut und im Gewebe unter Einwirkung von relevanten Kr\u00e4ften, die z. B. durch statische oder dynamische Magnetfelder erzeugt werden, zu ermitteln. Dies erlaubt eine Bestimmung der Anreicherung der magnetischen Nanopartikel im K\u00f6rper. F\u00fcr die Entwicklung der Simulationsmodelle werden Finite-Elemente-Methoden eingesetzt. Um ausreichend genaue Ergebnisse zu erhalten, m\u00fcssen neuartige detailgetreue Gewebemodelle, die man aus histologischen Gewebedaten ableitet, verwendet werden. \u00c4rzte sollen das Simulationsmodell sp\u00e4ter f\u00fcr die Therapieplanung benutzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem entwickelt das Institut Medical Engineering Vorhersagemodelle f\u00fcr die durch Magnetfelder bedingte Aufheizung von magnetischen Nanomaterialien, die sich \u2013 manchmal in Implantaten \u2013 im menschlichen K\u00f6rper befinden, sowie f\u00fcr die zu erwartenden Messsignale dieser Nanomaterialien bei medizinischer Bildgebung (z. B. bei Magnetresonanztomographie \u2013 MRT \u2013 oder Magnetpartikelbildgebung \u2013 MPI). Die Vorhersagemodelle beschreiben pr\u00e4zise die Wechselwirkungen von magnetischen Nanopartikeln mit ihrer Umgebung und u. a. sollen erlauben, das Verhalten der intelligenten Implantate im K\u00f6rper mit Hilfe von medizinischer Bildgebung besser darzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch simulationsgest\u00fctzte Verfahren werden die Wechselwirkungen von magnetischen Nanomaterialien mit dem Gewebe sowie die hieraus resultierende Beeinflussung von Messsignalen verl\u00e4sslich vorhergesagt. 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