{"id":331,"date":"2018-05-17T12:27:59","date_gmt":"2018-05-17T10:27:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/konvent\/?p=331"},"modified":"2018-09-26T15:35:29","modified_gmt":"2018-09-26T13:35:29","slug":"die-denkschrift-der-konvente-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/konvent\/die-denkschrift-der-konvente-2018","title":{"rendered":"Die Denkschrift der Konvente 2018"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Klausurtagung der Sprecherr\u00e4te der Studentischen Konvente der UniBws<\/strong><\/p>\n<p>J\u00e4hrlich kommen die Sprecherr\u00e4te der Konvente, abwechselnd in Hamburg und Neubiberg zusammen, um \u00fcber gemeinsame Standpunkte zu diskutieren. Resultat der mehrt\u00e4gigen Bem\u00fchungen ist eine Denkschrift, die gemeinsam beschlossen wird und damit f\u00fcr beide Standorte spricht.<\/p>\n<p>Um diese Tagung entsprechend vorzubereiten und eine breite Beteiligung zu erzielen haben wir unsere UNIVOX Sonderausgabe zum Thema &#8222;Was uns bewegt&#8220; an euch herangetragen. In ihr haben wir unsere Themen vorgestellt und um Feedback und Anregungen gebeten.<\/p>\n<p>Gest\u00e4rkt sind wir entsprechend am 07. bis 09. Mai in die Beratungen und Verhandlungen gegangen und konnten ein 11-Seitiges Papier verabschieden:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/konvent\/wp-content\/uploads\/sites\/705\/2018\/05\/DENKSCHRIFT-2018-Konvente.pdf\">DENKSCHRIFT 2018 Konvente<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/konvent\/wp-content\/uploads\/sites\/705\/2018\/09\/Denkschrift-2017.pdf\">DENKSCHRIFT 2017 Konvente (aus dem vorigen Jahr)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Inhalte unserer Denkschrift<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tradition, Brauchtum und Geschichte &#8211; Studentisches Selbstverst\u00e4ndnis f\u00fcr die Universit\u00e4ten der Bundeswehr<\/strong><\/p>\n<p>Die Studentenschaft beider Universit\u00e4ten ist einmalig und das muss sich auch in einem offiziellen Selbstverst\u00e4ndnis, quasi als Leitbild zur Orientierung, wiederfinden.<\/p>\n<p>Daher wollen wir in mehreren Schritten daran arbeiten eine Definition f\u00fcr dieses Selbstverst\u00e4ndnis zu finden. Dieser Gedanke entspricht auch dem neuen Traditionserlass.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Im <abbr title=\"Herbsttrimester\">HT<\/abbr>18 startet eine Ausstellung zu dem Thema &#8222;Wer sind wir&#8220;:<\/p>\n<p>Hier wird ein Model des eigenen Selbstverst\u00e4ndnisses angeboten, welches sich in drei S\u00e4ulen mit einer gemeinsamen Basis darstellt. Diese sind:<\/p>\n<p>TREU-dienen,<br \/>\nEIGENST\u00c4NDIG-denken<br \/>\nKAMERADSCHAFT-leben<\/p>\n<p>Sie ruhen auf einem Prinzip, was sich als &#8222;In Freiheit studieren, um die Freiheit zu verteidigen&#8220; definiert.\u00a0 In dieser Ausstellung werden die Eckpunkte des erarbeiteten Modells von verschiedenen Studentinnen und Studenten beider Universit\u00e4ten interpretiert, ausformuliert und erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Es wird eine freie Fl\u00e4che geben, in der jede Studentin und jeder Student ihre und seine eigene Sicht der Dinge hinterlassen kann.<\/p>\n<p>Ziel der Ausstellung ist ein\u00a0gemeinsam erarbeitetes\u00a0Selbstverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Abschlussveranstaltung zur Ausstellung:<\/p>\n<p>Die gesammelten Kommentare und Meinungen aus der Ausstellung werden ausgewertet und in einer Abschlussveranstaltung diskutiert. In diesem Prozess wird ein jeweiliges Papier der Universit\u00e4ten erstellt, welches eventuelle \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen zum vorgeschlagenen Modell vorschlagen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. Endberatung und Ver\u00f6ffentlichung:<\/p>\n<p>Diese beiden Papiere werden im Anschluss von den Vertretungen der Studentinnen und Studenten beider Universit\u00e4ten beraten und es wird ein gemeinsames Papier erstellt.<\/p>\n<p>Dieses wird von den Parlamenten der Mitglieder der Studierenden (Studentischen Konvente) abgestimmt und beschlossen. Im Anschluss wird dieses an einem prominenten Platz an den jeweiligen Universit\u00e4ten ausgehangen oder ausgestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die UniBwHH schlagen wir zun\u00e4chst den Roten Platz vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beteiligungsrechte f\u00fcr die Konvente<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund sehr unterschiedlicher, aber jeweils struktureller Nachteile im jeweiligen Engagement in den Konventen, regen wir eine gemeinsame, beispielsweise im Erlass zum Soldatenbeteiligungsgesetz eingebettete, einheitliche Mindestregelungen f\u00fcr die UniBws an, die Nachteile und Blockadeelemente beseitigen und klare Rechte und M\u00f6glichkeiten schaffen sollen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chten wir an unseren jeweiligen Universit\u00e4ten durch \u00c4nderungen an Innerer Ordnung oder Allgemeiner Pr\u00fcfungsordnung Schutzmechanismen einbauen, die das Engagement nicht zum Nachteil werden lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dienstposten f\u00fcr die psychologische Beratungsstelle<\/strong><\/p>\n<p>\u200bWie im vergangenen Jahr fordern wir die Schaffung von Dienstposten zur psychischen Betreuung an unseren Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Nach unserem Gespr\u00e4ch mit der Bundesministerin im vergangenen Jahr wurden diese zugesichert. Da die Personalplanung f\u00fcr 2019 jedoch nicht abgeschlossen ist, haben wir diesen Punkt erneut aufgenommen, damit diese Forderung eine tats\u00e4chliche Umsetzung erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrsorge<\/strong><\/p>\n<p>Die Studierendenfachbereichsgruppenleiterinnen und Studierendenbereichsgruppenleiter f\u00fchren in der Regel \u00fcber 100 Soldatinnen und Soldaten inklusive den meisten damit verbundenen organisatorischen Ma\u00dfnahmen. Dies kann zu Problemen in der zeitlichen Verf\u00fcgbarkeit der Chefinnen und Chefs und zu abweichenden Regelungen der Erreichbarkeit der jeweiligen Studierendenfachbereichsgruppenleiterinnen und Studierendenbereichsgruppenleiter f\u00fchren.<\/p>\n<p>Eine Entlastung durch neues Personal ist entsprechend notwendig. Auch zeigte sich an der UniBwM ein Mangel im Umgang mit psychosomatischen Belastungen seitens einiger Vorgesetzter.<\/p>\n<p>Wir sehen einen weiteren Ausbau der Sensibilit\u00e4t f\u00fcr psychische Belastungen durch alle Ebenen hinweg f\u00fcr notwendig. Die eingeleiteten Bem\u00fchungen m\u00fcssen weiter ausgebaut werden. Entsprechend regen wir nach einer personellen Entlastung eine Sensorenausbildung f\u00fcr alle Vorgesetzten und Studentinnen und Studenten aller Jahrg\u00e4nge an.<\/p>\n<p>Wir identifizieren demnach ein strukturelles Problem und keinen Mangel beim eingesetzten Personal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kindertagesst\u00e4tte \u2013 Kinderbetreuung\u00a0 f\u00fcr die Studentinnen und Studenten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wir fordern eine Kindertagesst\u00e4tte, weil:<\/p>\n<p>&#8211; durch das Intensivstudium Veranstaltungen existieren, die bis sp\u00e4t in die Abendstunden gehen, was durch die Betreuungszeiten der Belegpl\u00e4tze nicht vollst\u00e4ndig abgedeckt wird<\/p>\n<p>&#8211; es keine langen Anfahrtszeiten und flexiblere Abholzeiten geben w\u00fcrde<\/p>\n<p>&#8211; dies die Attraktivit\u00e4t des Studiums f\u00f6rdern w\u00fcrde<\/p>\n<p>&#8211; dies den Alltag der Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten w\u00fcrde<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sportst\u00e4tten &#8211; M\u00f6glichkeiten der k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung an den Universit\u00e4ten der Bundeswehr<\/strong><\/p>\n<p>Der Universit\u00e4t fehlt es an Sportst\u00e4tten. Dies belegt auch die Vorschrift A1-224\/0-1; Abschnitt 6.8.1; S.96 \u201eSport in der Bundeswehr\u201c, in der angegeben wird wie viele Sportst\u00e4tten auf einen bestimmten Schnitt von Soldatinnen und Soldaten fallen.<\/p>\n<p>Da es jedoch an Baugrund mangelt, schlagen wir infrastrukturelle Sofortma\u00dfnahmen, wie ein Trimmdichpfad, CrossFit-Anlagen und die Errichtung von Kraftr\u00e4umen in bereits vorhandenen Geb\u00e4uden, vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bahnreisen \u2013 Erh\u00f6hung der Attraktivit\u00e4t der Streitkr\u00e4fte und Akzeptanz in der Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Heimfahrten und Dienstreisen\u00a0 sind Routine bei Soldatinnen und Soldaten, wobei teils weite Strecken und lange Fahrtzeiten in Kauf genommen werden m\u00fcssen. Dies senkt die Attraktivit\u00e4t der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Um diese wieder zu steigern und auch die Sichtbarkeit der Bundeswehr in der \u00d6ffentlichkeit zu erh\u00f6hen schlagen wir vor, dass Bahnfahrten in Zukunft f\u00fcr Soldatinnen und Soldaten in Uniform kostenfrei sind. Als Ersthelferinnen und Ersthelfer und Autorit\u00e4tspersonen w\u00fcrden diese zur deutlichen Steigerung der subjektiv empfundenen Sicherheit beitragen und zudem die Umwelt schonen.<\/p>\n<p>Wir bef\u00fcrworten dieses, vom Wehrbeauftragten <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Bartels und Staatssekret\u00e4r Hoofe eingebrachte, Konzept und unterst\u00fctzen dieses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>*Aus Gr\u00fcnden der besseren Lesbarkeit wurden im Text die weiblichen und die m\u00e4nnliche Form gew\u00e4hlt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auch auf genderfluide Personen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Klausurtagung der Sprecherr\u00e4te der Studentischen Konvente der UniBws J\u00e4hrlich kommen die Sprecherr\u00e4te der Konvente, abwechselnd in Hamburg und Neubiberg zusammen, um \u00fcber gemeinsame Standpunkte zu diskutieren. 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