{"id":230,"date":"2019-09-10T07:50:19","date_gmt":"2019-09-10T05:50:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/?page_id=230"},"modified":"2019-09-10T07:51:37","modified_gmt":"2019-09-10T05:51:37","slug":"disputation-von-ann-katrin-meyrose-thema-wie-bleiben-kinder-und-jugendliche-psychisch-gesund","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/forschung\/disputation-von-ann-katrin-meyrose-thema-wie-bleiben-kinder-und-jugendliche-psychisch-gesund","title":{"rendered":"Disputation von Ann-Katrin Meyrose &#8211; Thema: Wie bleiben Kinder und Jugendliche psychisch gesund?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Blick auf Ressourcen in anforderungsreichen Phasen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-218 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/wp-content\/uploads\/sites\/775\/2019\/09\/Meyrose_Disputation-225x300.jpg\" alt=\"Dr. Ann-Katrin Meyrose\" width=\"201\" height=\"268\" data-credit=\"Dr. Ann-Katrin Meyrose\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/wp-content\/uploads\/sites\/775\/2019\/09\/Meyrose_Disputation-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/wp-content\/uploads\/sites\/775\/2019\/09\/Meyrose_Disputation-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/wp-content\/uploads\/sites\/775\/2019\/09\/Meyrose_Disputation.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit ist eine zentrale gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Psychische Auff\u00e4lligkeiten treten h\u00e4ufig erstmals in der Kindheit und Jugend auf und persistieren oftmals bis ins Erwachsenenalter. Somit sollten schon bei Kindern und Jugendlichen wichtige Risikofaktoren und Ressourcen identifiziert werden, die bedeutsam f\u00fcr die Erhaltung ihrer psychischen Gesundheit sind. Die vorliegende Dissertation besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche in anforderungsreichen Phasen psychisch gesund bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Analysen dieser Arbeit basieren auf Daten der drei prospektiven L\u00e4ngsschnittstudien KiGGS, BELLA und Kids-CAT. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wurde anhand der Facetten psychische Auff\u00e4lligkeiten (SDQ) und Lebensqualit\u00e4t (Kids-CAT, EQ-5D-Y) abgebildet und untersucht. Bei Kleinkindern wurden die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten mithilfe zweier Indices betrachtet. Um den komplexen Anforderungen der Analyse von L\u00e4ngsschnittdaten gerecht zu werden, wurden neben Deskriptiva, Verteilungen und bivariaten Vergleichen auch multiple lineare und logistische Regressionen sowie individuelle Wachstumsmodelle berechnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein betr\u00e4chtlicher Anteil der Kinder und Jugendlichen in Deutschland (17,2%) weist Beeintr\u00e4chtigungen ihrer psychischen Gesundheit auf, wohingegen Kleinkinder eher selten eine beeintr\u00e4chtigte Gesundheit zeigen. In anforderungsreichen Phasen (beispielsweise bei Trennung der Eltern, kumulativ belastender Lebenssituation <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> Vorliegen einer chronischen Erkrankung) ben\u00f6tigen Kinder und Jugendliche insbesondere ein unterst\u00fctzendes Umfeld mit familienbezogenen Ressourcen (wie eine h\u00f6here elterliche Bildung, gutes Familienklima, gesunde Eltern), mit sozialen Ressourcen (wie soziale Unterst\u00fctzung, hilfreiche Netzwerke) sowie mit f\u00f6rderlichen kulturell-gesellschaftlichen Merkmalen (wie eine gute medizinische Versorgung chronischer Erkrankungen). Je nach Alter der Kinder k\u00f6nnen unterschiedliche Ressourcen besonders f\u00f6rderlich sein.<\/p>\n<p>Durch die fr\u00fche F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit bereits im Kindes- und Jugendalter sollte einer potentiellen Entstehung <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> Chronifizierung psychischer St\u00f6rungen begegnet werden. Es ist nicht m\u00f6glich, durchweg alle Risiken abzuwenden, aber es ist n\u00f6tig die Rahmenbedingungen f\u00fcr ein (psychisch) gesundes Aufwachsen sicherzustellen und Kinder, Jugendliche und Familien so auszur\u00fcsten, dass sie \u00fcber ausreichend Ressourcen verf\u00fcgen, um mit anforderungsreichen Phasen (psychisch) gesund umzugehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-217 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/klinpsych\/wp-content\/uploads\/sites\/775\/2019\/09\/Meyrose_Disputation_2-300x225.jpg\" alt=\"Dr. Ann-Katrin Meyrose\" width=\"308\" height=\"231\" data-credit=\"Dr. Ann-Katrin Meyrose\" \/><\/p>\n<p>Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> <abbr title=\"rerum\">rer.<\/abbr> biol. hum. an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Hamburg (Kumulative Dissertationsschrift eingereicht am 28. M\u00e4rz 2019, Disputation am 23. Juli 2019)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Blick auf Ressourcen in anforderungsreichen Phasen &nbsp; Die F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit ist eine zentrale gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts. 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