{"id":478,"date":"2020-10-06T16:37:06","date_gmt":"2020-10-06T14:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/imb\/?page_id=478"},"modified":"2020-10-09T11:15:11","modified_gmt":"2020-10-09T09:15:11","slug":"bmvg-dtec-smartship","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/imb\/projekte\/bmvg-dtec-smartship","title":{"rendered":"BMVg, DTEC : SmartShip"},"content":{"rendered":"<p><strong>SmartShip \u2013 Digitale Zwillinge f\u00fcr Intelligente Schiffe und f\u00fcr Schiffsflotten<\/strong><\/p>\n<p>Organisation der Seenotrettung spielen eine wichtige Rolle in der zivilen Sicherheit. Sie sichern die Seewege, kl\u00e4ren Seenotf\u00e4lle und liefern Informationen bzgl. des Zustandes kritischer Infrastrukturen auf See. Dabei werden Einsatzszenarien und Umfang des Schiffsverkehrs zunehmend komplexer. L\u00f6sungen hierf\u00fcr bieten Methoden der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) und des Maschinellen Lernens (ML). Solche Methoden k\u00f6nnten Benutzer bei den zunehmend schwierigeren Schiffskonfigurationen helfen, Suchman\u00f6ver zwischen Schiffen optimieren oder mittels bildgebender Verfahren Personen und Objekte im Wasser auch bei Seegang automatisch erkennen. Aktuell fehlen hierzu aber leistungsstarke Sensoren (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> Kameras) und vor allem auch Sensorvernetzung. Des Weiteren werden aktuell Daten von verschiedenen Schiffen nicht untereinander abgeglichen.<\/p>\n<p>Es sollen daher in diesem Projekt verschiedene Schiffe mit neuer Sensorik <abbr title=\"inclusive\">inkl.<\/abbr> eines Kamerasystems und eingebauten <abbr title=\"Informationstechnologie\">IT<\/abbr>\/KI-Systemen als Testplattform umger\u00fcstet werden. Mittels dieser erhobenen Daten sollen Digitale Zwillinge f\u00fcr die Schiffe entstehen. Ein Digitaler Zwilling ist hier als ein im Lebenszyklus angereichertes Modell eines realen Systems definiert und wird zur Analyse und Prognose des Systemverhaltens verwendet. Digitale Zwillinge erlauben es in diesem Fall auch, die sehr heterogenen (Sensor-)Informationen (Navigation, Wetter, Kameras, Motor, &#8230;) zu einem einheitlichen, abgestimmten Prognosemodell zusammenzufassen. Ein Digitaler Zwilling f\u00fcr ein Schiff erlaubt es <abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> Anomalien wie Probleme fr\u00fch zu erkennen, indem erwartendes Verhalten (Prognose des Digitalen Zwillings) mit aktuellen Sensorinformationen verglichen wird. Es entstehen hier also Prototypen f\u00fcr <abbr title=\"Informationstechnologie\">IT<\/abbr>-basierte Schiffe einer neuen Generation.<br \/>\nEin weiterer Schwerpunkt ist die Erstellung solcher Digitalen Zwillinge f\u00fcr Flotten von Schiffen. Hierdurch soll sowohl das Flottenverhalten optimiert werden k\u00f6nnen (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> f\u00fcr Suchman\u00f6ver oder die Einsatz-planung) als auch die \u00dcbertragbarkeit von gelernten Erkenntnissen von einem Schiff auf ein anderes Schiff untersucht werden. \u00a0Zur Verifikation der Methoden werden verschiedene KI-Services wie Anomalieerkennung und Flottenoptimierung implementiert. Mittels Echtzeitdaten und intelligenten Prognosen k\u00f6nnen so auf Flottenebene Bunkerkosten reduziert, Betriebsstoffe bedarfsgerecht beschafft und die Lagerhaltung reduziert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Laufzeit:\u00a01.9.2020 bis 31.12.2024<\/p>\n<p>Das Projekt SmartShip wird im F\u00f6rderprogramm DTEC vom Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SmartShip \u2013 Digitale Zwillinge f\u00fcr Intelligente Schiffe und f\u00fcr Schiffsflotten Organisation der Seenotrettung spielen eine wichtige Rolle in der zivilen Sicherheit. 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