{"id":1728,"date":"2023-02-23T15:17:05","date_gmt":"2023-02-23T14:17:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/imb\/?page_id=1728"},"modified":"2023-02-23T15:20:01","modified_gmt":"2023-02-23T14:20:01","slug":"bmvg-dtec-kibidz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/imb\/projekte\/bmvg-dtec-kibidz","title":{"rendered":"BMVg, DTEC: KIBIDZ"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>KIBIDZ \u2013 Gefahrenanalyse f\u00fcr Rettungskr\u00e4fte und Geb\u00e4ude bei Br\u00e4nden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Echtzeit-Gefahrenanalyse bei Br\u00e4nden in Geb\u00e4uden ist zentral, um Leben zu retten und Sch\u00e4den zu begrenzen. Geb\u00e4ude sind dabei ganzheitlich zu betrachten.<strong> <\/strong>Die aus der Zusammensetzung der Rauchgase ableitbaren Brandursachen erlauben R\u00fcckschl\u00fcsse auf die zu erwartende maximale Brandtemperatur. Um die Rauchausbreitung in Geb\u00e4uden und die Temperaturverteilung in Tragwerksteilen zu ermitteln, sind aufwendige str\u00f6mungsmechanische Simulationen erforderlich. Aus den Simulationsdaten l\u00e4sst sich absch\u00e4tzen, wann welche Rettungswege aufgrund der vorliegenden Rauchgaskonzentrationen <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> akuter Einsturzgefahr infolge von Materialsch\u00e4digung unbedingt zu vermeiden sind. Hierzu wird ein geeignetes und im gesamten Lebenszyklus stets aktualisiertes Modell des Geb\u00e4udes ben\u00f6tigt, der sogenannte Digitale Zwilling. Dieser Digitale Brandgeb\u00e4udezwilling erlaubt auch im Vorfeld des Brandfalles die Kl\u00e4rung von Fragen wie z. B. der Platzierung von Sensoren, der Verbindung dieser Sensoren \u00fcber IoT-Protokolle, <abbr title=\"und so weiter\">usw.<\/abbr><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell fehlt es nicht nur an diesen geeigneten Modellformalismen f\u00fcr den Digitalen Zwilling und an passenden Analyseverfahren, sondern auch an einer geeigneten und vernetzen Sensorik: Zum einen m\u00fcssen Kameras Brand- und Rauchentwicklungen zuverl\u00e4ssig entdecken. Dies sollte direkt in der Kamera geschehen, d. h. es entstehen smarte Kameras f\u00fcr den Brandfall. Dies muss durch zus\u00e4tzliche Sensorik f\u00fcr die Analyse der Rauchgase oder der Temperaturentwicklung erg\u00e4nzt werden. Entscheidend ist, dass diese Sensordaten mittels IoT-L\u00f6sungen vernetzt und durch Abgleich mit Informationen wie Geb\u00e4udedaten und brandtechnischem Vorwissen zu einem Gesamtgeb\u00e4udebild, dem digitalen Geb\u00e4udezwilling, verdichtet werden. Diese Verdichtung zu einem prognosef\u00e4higen Geb\u00e4udezwilling geschieht mittels maschineller Lernmethoden. Mit Hilfe dieser Zusatzinformationen k\u00f6nnen auch Fehlalarme reduziert, somit der Einsatz der Rettungskr\u00e4fte zielgerichteter angefordert und teure Abschaltung von Ger\u00e4ten, Evakuierungen <abbr title=\"und so weiter\">usw.<\/abbr> minimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projektlaufzeit:<\/strong> 01.11.2020 bis 31.12.2024<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt KIBIDZ wird im F\u00f6rderprogramm DTEC vom Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Projektleitung<\/h3>\n\n\n\n<p><strong><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>&#8211;<abbr title=\"Ingenieur\">Ing.<\/abbr> <abbr title=\"habilitatus\">habil.<\/abbr> Wolfgang Weber<\/strong><br>Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t |<br>Universit\u00e4t der Bundeswehr Hamburg<br>Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenbau<br>Professur f\u00fcr Statik und Dynamik<\/p>\n\n\n\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:wolfgang.weber@hsu-hh.de?subject=dtec.bw:%20Kontaktaufnahme\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wolfgang.weber@hsu-hh.de<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/statdyn\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.hsu-hh.de\/statdyn<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIBIDZ \u2013 Gefahrenanalyse f\u00fcr Rettungskr\u00e4fte und Geb\u00e4ude bei Br\u00e4nden Die Echtzeit-Gefahrenanalyse bei Br\u00e4nden in Geb\u00e4uden ist zentral, um Leben zu retten und Sch\u00e4den zu begrenzen. 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