{"id":312,"date":"2021-01-26T16:52:57","date_gmt":"2021-01-26T15:52:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/?page_id=312"},"modified":"2021-01-26T16:52:57","modified_gmt":"2021-01-26T15:52:57","slug":"abstracts-der-master-arbeiten-2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/abstracts-der-master-arbeiten-2019\/","title":{"rendered":"Abstracts der Master-Arbeiten 2019"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Jonas Fielsch: Gestaltung von Internen Kontrollsystemen und Interner Revision zur Erf\u00fcllung von Corporate Governance-Anforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das durch die Globalisierung bedingte dynamische Umfeld sorgt bei Unternehmen f\u00fcr k\u00fcrzere Reaktionszeiten und f\u00fcr eine zunehmende Relevanz von Corporate Governance. Es entsteht ein Bedarf nach geeigneten Instrumenten zur Auseinandersetzung mit neu entstehenden Risiken. Mithilfe Interner Revision und Interner Kontrollsysteme k\u00f6nnen die Anforderungen der Corporate Governance zu einem gro\u00dfen Teil erf\u00fcllt werden. Fraglich ist jedoch, wie man diese Instrumente f\u00fcr die Zielerreichung des Unternehmens bestenfalls einsetzt. Hier setzt diese Arbeit an, um vor dem Hintergrund der steigenden Wirtschaftskriminalit\u00e4t das Verh\u00e4ltnis von Management zu Angestellten zu untersuchen. Mithilfe verschiedener Theorien und Aspekten aus dem Risikomanagement soll Unternehmen in dieser Arbeit aufgezeigt werden, wie eine Gestaltung von Interner Revision und Interner Kontrollsysteme zur Erf\u00fcllung von Corporate Governance-Anforderungen aussehen kann. Dar\u00fcber hinaus werden Empfehlungen zur Schwerpunktsetzung beim F\u00fchrungsverhalten auf h\u00f6chster Ebene gegeben und Forschungsl\u00fccken aufgezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philipp Herkelmann: Die Umsetzung der Grunds\u00e4tze von High Reliability Organizations in der Praxis anhand des Risikomanagmentkonzept des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft \u201eirren ist menschlich\u201c und Fehler k\u00f6nnten daher in einem gewissen Rahmen nicht vermieden werden. Wenn jedoch diese Fehler dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass andere Menschen zu Schaden kommen, muss alles unternommen werden die Anzahl und Schwere dieser Fehler so gering wie m\u00f6glich zu halten. Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme sollen Organisationen, in diesem Fall Krankenh\u00e4usern, dabei helfen Fehler, Risiken und deren Folgen zum Wohle der Patienten zu minimieren. Aus diesem Grund f\u00fchrt das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BwKrhs Hamburg) seit Beginn 2019 auf Basis eines einheitlichen Risikomanagementkonzepts ein neues Risikomanagementsystem in seinem Haus ein. Dabei sieht sich das BwKrhs Hamburg selbst als \u201eachtsame und resiliente Hochsicherheitsorganisation\u201c. Dieses Selbstbild \u00e4hnelt den Kernideen sogenannter High Reliability Organizations (HRO), woraus sich das Ziel dieser Arbeit formuliert das Risikomanagementkonzept des BwKrhs Hamburg zum einen auf Ber\u00fccksichtigung der Prinzipien von HROs, zum anderen auf die Einhaltung der durch den Gesetzgeber bestimmten Mindestanforderungen an Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme zu untersuchen und m\u00f6gliche Spannungsfelder zwischen Prinzipien, rechtlichen Anforderungen und dem Konzept aufzudecken. Die Untersuchung hat gezeigt, dass das Konzept des BwKrhs Hamburg die rechtlichen Anforderungen, sowie vier von f\u00fcnf Prinzipien einer HRO erf\u00fcllt. Das Prinzip Deference to Expertise kann nicht umgesetzt werden und stellt besonders mit Blick auf die rechtlichen Anforderungen das gr\u00f6\u00dfte Spannungsfeld dar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tobias Nensel: Governance of Algorithms am Beispiel von Kredit-Scoring-Verfahren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Verbraucher spielt Kredit-Scoring im Alltag eine entscheidende Rolle, unter anderem beim Mieten einer neuen Wohnung oder dem Abschluss eines Handyvertrages. Aus diesem Grund betrachtet die folgende Arbeit die Verbraucherfreundlichkeit von Kredit-Scoring-Verfahren in Deutschland. Die Verbraucherfreundlichkeit wird dabei unter anderem an der Qualit\u00e4t der verwendeten Daten, der Gefahr der Diskriminierung durch Scoring, der Transparenz der Verfahren sowie der Kontrolle der Auskunfteien festgemacht. Bei dieser Betrachtung werden neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, auch die T\u00e4tigkeiten der zust\u00e4ndigen Aufsichtsbeh\u00f6rden sowie die Ma\u00dfnahmen der Auskunfteien (SCHUFA) ber\u00fccksichtigt. Die zuvor genannte Bewertung wird mit Hilfe der Algo. Rules durchgef\u00fchrt, dabei handelt es sich um einen Anforderungskatalog f\u00fcr die automatisierte Entscheidungs-findung. Abschlie\u00dfend werden alternative Ans\u00e4tze sowie Verbesserungsm\u00f6glichkeiten diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ren\u00e9 Pohl: Der Kampf um das gute Image: Das Spannungsfeld zwischen dem Unternehmen und seinen Stakeholdern in der Imagekrise am Beispiel von Wiesenhof<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Ereignisse in der Vergangenheit, wie der \u201eBrent-Spar-Vorfall\u201c oder der \u201eENRON Skandal\u201c haben dazu gef\u00fchrt, dass dem Terminus \u201eRisiko\u201c in Bezug auf die Reputation eines Unternehmens eine immer gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit zuteil geworden ist. In der vorliegenden Masterarbeit wird mithilfe von Literatur- und Dokumentenanalysen untersucht, wie sich der durch die Imagekrise verst\u00e4rkte Informationsaustausch zwischen Unternehmen und ihren Stakeholdern auf das Reputationsmanagement der betroffenen Unternehmen auswirkt. Der Ablauf der Untersuchung orientiert sich an einem eigens entwickelten Phasenmodell, dass aus den vier Phasen: Inkubationszeit, Informationsausbruch, Reaktionen und Gegenreaktionen sowie Auswirkungen auf das Unternehmen besteht. Als illustratives und begleitendes Beispiel dient das Unternehmen Wiesenhof. Insgesamt l\u00e4sst sich erkennen, dass die Interessen der einzelnen Stakeholder, wie zum Beispiel die Interessen der NGOs oder Kunden, durch die Imagekrise deutlich an Stellenwert gewinnen und damit das Reputationsmanagement sowohl kurz- als auch langfristig beeinflussen. Zus\u00e4tzlich ergibt die Analyse, dass die Kommunikation in allen vier Phasen eine besondere Schl\u00fcsselrolle einnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samuel Roos: Controlling in der Medienbranche: Strategische Chancen automatisierter Analyseverfahren zur Erfassung von Kundenpr\u00e4ferenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund des Begriffs Innovation und der Einbindung dieser in die Unternehmenssteuerung, wird in dieser Arbeit die Videostreamingbranche auf ihre Besonderheiten in der Ausgestaltung des Controllings untersucht. Es erfolgt eine Analyse der Automatisierungsm\u00f6glichkeiten vor den theoretischen Erkenntnissen der Marktforschung. Dabei werden unter anderem die verschiedenen Anwendungsm\u00f6glichkeiten der Conjoint-Analyse auf die Implementierung automatisierter Abl\u00e4ufe in die Gesch\u00e4ftsprozesse gepr\u00fcft&nbsp;und \u00fcbertragen. Mit Hilfe einer Analyse der bestehenden Literatur zum Themengebiet der automatisierten Empfehlungssysteme, werden die Einsatzm\u00f6glichkeiten von Recommender-Systemen und deren Einbindungsm\u00f6glichkeiten in die operative und strategische Steuerung analysiert. Der Streamingdienstanbieter Netflix Inc. wird daf\u00fcr durch die gesamte Arbeit hindurch als Fallstudie eingesetzt. Das bei diesem Unternehmen eingesetzte Recommender-System gibt Aufschluss auf die in der Praxis eingesetzten Automatisierungsprozesse und erlaubt einen Vergleich mit den theoretischen Erkenntnissen zur Automatisierung. Durch die vergleichende Analyse kann die Aussage getroffen werden, dass der Wandel der Filmindustrie unter anderem mit einem Ver\u00e4nderungsbedarf an die anzuwendende Steuerung einhergeht. Video-on-Demand-Dienste sorgen f\u00fcr ein breiter gef\u00e4chertes Angebot, wobei die Aufmerksamkeit nicht mehr wie zuvor ausschlie\u00dflich auf den Blockbustern der Medienunternehmen liegt, sondern auch Nischeninhalte in das Zentrum der Aufmerksamkeit r\u00fccken. Die Aufgaben der Recommender-Systeme sind dabei sehr vielf\u00e4ltig und liefern in verschiedenen Unternehmensbereichen wichtige Daten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jonas Fielsch: Gestaltung von Internen Kontrollsystemen und Interner Revision zur Erf\u00fcllung von Corporate Governance-Anforderungen Das durch die Globalisierung bedingte dynamische Umfeld sorgt bei Unternehmen f\u00fcr k\u00fcrzere Reaktionszeiten und f\u00fcr eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2885,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-312","page","type-page","status-publish","hentry","category-forschung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2885"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=312"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":316,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312\/revisions\/316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/icu\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}