Dr. Christine Eckel

Christine Eckel, M.Sc.
 

christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

 

 

 

Christine Eckel, Jahrgang 1979, studierte an der Universität Hamburg und an der Universitat de Barcelona Geschichte, französische Literaturwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre.

Seit 2008 war sie als freie Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme an mehreren Ausstellungs- und Publikationsprojekten beteiligt.

2011-2015 und 2016-2018 war Christine Eckel als wissenschaftliche Hilfskraft bzw. Mitarbeiterin an der Professur von Bernd Wegner und Michael Jonas tätig. Sie betreute u.a. Publikationsprojekte in deutscher und französischer Sprache und bot Lehrveranstaltungen zur Deutschen Besatzung Frankreichs 1940-1944 sowie zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Nach einem mehrmonatigen Forschungstipendium des Deutschen Historischen Instituts in Paris war Christine Eckel dort 2015/2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt und betreute als Redaktionsassistentin die Institutszeitschrift „Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte“.

Im Juni 2019 hat Christine Eckel ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt.

Seit Juli 2019 ist Christine Eckel wissenschaftliche Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

  • Geschichte des Nationalsozialismus und des Systems der Konzentrationslager;
  • Geschichte und Nachgeschichte des KZ Neuengamme; Besatzung Frankreichs 1940-1944;
  • Erinnerungskulturen in Europa;
  • Ausstellungen

Abgeschlossenes Promotionsprojekt: „Repressionspolitik und Deportationspraxis im besetzten Frankreich 1940-1944. Feindbilder, Akteure, Verfolgtengruppen“. Betreuer: Prof. Bernd Wegner (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), Prof. Fritz Taubert (Université de Bourgogne, Dijon)

Alice de Buton und die Chronik des Gettos Litzmannstadt (Lodz) – eine Spurensuche, in: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.): Alliierte Prozesse und NS-Verbrechen, Bremen 2020.

„…, damit uns die Bevölkerung mehr fürchtet als die Terroristen“. Repressionsmaßnahmen im besetzten Frankreich und die Deportationen in Konzentrationslager, in: Oliver von Wrochem (Hg.): Repressalien und Terror. „Vergeltungsaktionen“ im deutsch besetzten Europa 1939-1945, Paderborn 2017, S. 155-171.

zusammen mit Marco Brenneisen, Laura Haendel, Julia Pietsch (Hg.): Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung. Beiträge zum 19. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Berlin 2015.

„Warum noch auf Jahrzehnte hinaus immer wieder in alten Wunden wühlen?“ Deutsch-französische Kontroversen um das Gedenken am Ort des ehemaligen KZ Neuengamme 1945-1953, in: Stephan Braese, Ruth Vogel-Klein (Hg.): Zwischen Kahlschlag und Rive Gauche. Deutsch-Französische Kulturbeziehungen 1945-1960, Würzburg 2015, S. 43-67.

Le camp de concentration de Neuengamme – Oubli et Mémoire, in: „La Seconde Guerre mondiale: violences et résistances; oubli et résurgence des lieux de mémoire en France et en Europe“, hg. v. Centre d’Études des Patrimoines culturels du Charolais-Brionnais, 2013.

„Täterausstellungen“. Vergleichsaspekte der Ausstellungen in den KZ-Gedenkstätten Neuengamme und Ravensbrück, in: Andreas Ehresmann u.a. (Hg.): Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Akteure, Inhalte, Strategien, Berlin 2011, S. 190-203.

Fotografien in den „Täterausstellungen“ der KZ-Gedenkstätten Ravensbrück und Neuengamme im Vergleich, in: Oliver von Wrochem (Hg.): Das KZ Neuengamme und seine Außenlager. Geschichte, Nachgeschichte, Erinnerung, Bildung, Berlin 2010, S. 199-216.

HSU

Letzte Änderung: 4. Mai 2021