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Bundeswehr und Gedenkstätten von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart

bundis

Bestandsaufnahme und Perspektiven, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 11.-13. Oktober 2007

Ausrichter: Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der KZ-Gedenkstätte Dachau,
der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und der Stiftung Topographie des Terrors Berlin.

Koordination und Information: Dr. Oliver von Wrochem

Programm

Donnerstag, 11. Oktober 2007, Gebäude H 1, Hörsaal 3
13.00 Uhr Eröffnung durch
Prof. Dr. Hans Christoph Zeidler (Präsident der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)/
Dr. Detlef Garbe (Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Sektion 1
Bildungsverständnis, Bildungsanspruch und Bildungsziele der Bundeswehr vor dem Hintergrund vergangener und gegenwärtiger geschichtspolitischer EntwicklungenLeitung: Prof. Dr. Bernd Wegner (Helmut-Schmidt-Universität)
13.30 Uhr Dr. Martin Kutz
(ehemaliger wissenschaftlicher Direktor FüAk BW Hamburg)
Die historisch-politische Bildungsarbeit in der Bundeswehr
14.05 Uhr Guido Mathes, wiss. Ang.
(Zentrum Innere Führung, Strausberg)
Aspekte der historisch-politischen Bildung in der Inneren Führung
14.40 Uhr Dr. Jörg Hillmann, Fregattenkapitän
(Brüssel)
Die Auseinandersetzung mit Krieg und Nationalsozialismus und die Bildungsziele in der Bundeswehr am Beispiel der Marine
15.15 Uhr Dr. Heiner Möllers, OTL
(Luftwaffenamt Köln)
Die historisch-politische Bildungsarbeit in der Luftwaffe: Bildungsverständnis, Bildungsanspruch und Bildungsziele
15.50 Uhr Reinhard Egge, OTL a.D.
(Gegen Vergessen/Für Demokratie e.V.)
Die kleinen Gedenkstätten vor Ort und die Aufgabe der historisch-politischen Bildung – Erfahrungen eines Offiziers des Heeres
16.25 Uhr Diskussion
16.40 Uhr Kaffeepause

Sektion 2
Bildungsverständnis, Bildungsanspruch und Bildungsziele der Gedenkstätten vor dem Hintergrund vergangener und gegenwärtiger geschichtspolitischer EntwicklungenLeitung: Dr. Christel Trouvé (Stiftung Topographie des Terrors Berlin)
17.00 Uhr Prof. Dr. Bernd Faulenbach
(Ruhr-Universität Bochum)
Phasen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildung
17.40 Uhr Prof. Dr. Alfons Kenkmann
(Universität Leipzig)
Vom Gedenk- zum Lernort. Zum Wandel im Selbstverständnis der Gedenkstätten seit den 1950er Jahren
18.20 Uhr Dr. Harald Schmid
(Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Universität Hamburg)
Geschichte als Affirmation? Historische Legitimation von Auslandseinsätzen und die Funktion von Gedenkstätten
19.00 Uhr Präsidenten-Empfang in der Hauptbibliothek

Freitag, 12. Oktober 2007,  Senatssaal der Helmut-Schmidt-Universität und KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Sektion 3 (Senatssaal der Helmut-Schmidt-Universität)
Erfahrungen und Probleme der historisch-politischen Arbeit mit Bundeswehrgruppen in der Sicht von Gedenkstätten und BundeswehrLeitung: Jens Michelsen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
09.00 Uhr Peter Koch
(KZ-Gedenkstätte Dachau)
Vorstellung des Projekts zur empirischen Annäherung an die Erwartungshaltungen der BW-Besuchergruppen. Zur historisch-politischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten
09.40 Uhr Dr. John Zimmermann, OTL
(Offiziersschule der Luftwaffe Fürstenfeldbruck,
Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam)
Modelle der Multiplikatorenausbildung innerhalb der BW und die Bedeutung der historisch-politischen Bildung im Rahmen der Offiziersausbildung
10.20 Uhr Dr. Dr. Wolf-Dieter Mattausch
(Haus der Wannsee-Konferenz Berlin)
Pädagogische Arbeit mit Bundeswehrgruppen an Gedenkorten von Täterschaft
11.00 Uhr Jan Effinger
(Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Lüneburg)
Integrierendes Gedenken an Soldaten und NS-Opfer? Zur historisch-politischen Bildungsarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
11.40 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Bustransfer zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Sektion 4
Bestehende und anzustrebende Praxis der historisch-politischen Bildungsarbeit in Bundeswehr und Gedenkstätten, Planungsschritte für eine inhaltliche Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätten und einzelnen Bereichen der Bundeswehr
14.00 Uhr Dr. Detlef Garbe
(KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Gedenk- und Lernort

Gruppe A

Leitung: Dr. Alexander Schmidt (KZ Gedenkstätte Flossenbürg)

14.40 Uhr Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Führung durch die Studienausstellung „Dienststelle KZ-Neuengamme: Die Lager-SS“ und Diskussion ihres pädagogischen Ansatzes
15.40 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Daniel Gaede
(KZ-Gedenkstätte Buchenwald)
Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen – wie lässt sich der Besuch sinnvoll einbetten, welche Hilfestellungen gibt es? Praxiserfahrungen aus Buchenwald
17.00 Uhr Peter Koch
(Gedenkstätte Dachau) / Bundeswehrangehörige N.N.
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen im Rahmen von Lehrgängen. Anregungen aus der Praxis

Gruppe B

Leitung: Dr. Oliver von Wrochem (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)

14.40 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Jens Nagel
(Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain/Stiftung Sächsische Gedenkstätten)
Zum Umgang mit der lokalen und temporalen Parallelität von Kriegsgefangen- und Konzentrationslager in der pädagogischen Arbeit mit soldatischen Besuchern: Bergen-Belsen und Zeithain
16.00 Uhr Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Führung durch die Studienausstellung „Dienststelle KZ-Neuengamme: Die Lager-SS“ und Diskussion ihres pädagogischen Ansatzes
17.00 Uhr Wolfgang Kopitzsch
(Landespolizeischule Hamburg)
Gedenkstättenfahrten im Rahmen der Ausbildung von Polizeivollzugsbeamten

Gruppe C
Leitung: Dr. Christl Wickert (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen)
14.40 Uhr Marco Kühnert / Swenja Granzow
(KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
An welche Themen lässt sich sinnvoll anknüpfen? Perspektivität und Geschichtserfahrung am Beispiel des Lernortes Neuengamme
15.40 Uhr Dr. Katharina Hoffmann
(Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg),
Thomas Fischer, Hauptmann
(Kaufering/ Welfenkaserne)
Erfordernisse und Probleme bei der Umwandlung von militärischen Stützpunkten in Gedenkorte. Wie sollte die historisch-politische Bildung darauf reagieren? Bunkeranlagen und Zwangsarbeit in Bremen und Kaufering u.a. Beispiele
16.40 Uhr Kaffeepause
17.00 Uhr Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Führung durch die Studienausstellung „Dienststelle KZ-Neuengamme: Die Lager-SS“ und Diskussion ihres pädagogischen Ansatzes

Gruppen A, B und C
18.00 Uhr Präsentation und Diskussion der Gruppenergebnisse im Plenum
19.00 Uhr Abendessen in Neuengamme
20.00 Uhr Bustransfer zum Hotel

Samstag, 13. Oktober 2007, Senatssaal der Helmut-Schmidt-Universität

Sektion 5
PerspektivenLeitung: Prof. Dr. Stephan H. Lindner (Universität der Bundeswehr München)
09.00 Uhr Dr. Nina Leonhard
(Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr)
Berufliche Selbstbilder der Soldaten – Ergebnisse einer qualitativen Studie
09.40 Uhr Dr. Jan Erik Schulte
(Ruhr-Universität Bochum)
Bildungsarbeit am Täterort: Probleme und Chancen einer musealisierenden Präsentation von Täterobjekten im Kontext der Bildungsarbeit mit Soldaten
10.20 Uhr Kaffeepause
10.40 Uhr11.20 Uhr Dr. Oliver von Wrochem
(Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Dr. Detlef Bald
(München)
Zur Integration von Besuchen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in das Studium an der Helmut-Schmidt-Universität
Bundeswehr und Tradition im 21. Jahrhundert
12.00 Uhr Dr. Astrid Messerschmidt
(TU Darmstadt)
Andreas Prüfert
(European Consulting, München)
Moderation: Dr. Oliver von Wrochem
(Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Tagungsreflexion: Wie lassen sich die Erfahrungen und Ergebnisse der Tagung auf andere Gedenkstätten/Projekte übertragen? Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gedenkstätten/Orten der Erinnerung etablieren und verbessern?
13.00 Uhr Ende der Tagung


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