An den Grenzen der Souveränität. Die Pariser Vorortverträge von 1919/20 und das Völkerrecht des frühen 20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Marcus M. Payk

Dilthey-Fellowship, gefördert durch die VolkswagenStiftung

Laufzeit: 2011-2019

Das Projekt zielte auf eine breite Kontextualisierung und neue Gesamtinterpretation des Pariser Friedensschlusses nach dem Ersten Weltkrieg vor dem Hintergrund langfristiger Trends einer Verrechtlichung in der internationalen Politik seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die wesentlichen Befunde des Forschungsvorhabens sind in die Monographie „Frieden durch Recht? Der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg“ (München 2018) und den Sammelband „Beyond Versailles. Governance, Legitimacy, and the Formation of New Polities after the Great War“, hrsg. Marcus M. Payk/Roberta Pergher (Bloomington, Ind. 2019) eingegangen. Eine zugehörige Dissertation mit dem Thema „Gerichtsprozesse im Rheinland unter alliierter Besatzung 1918-1930“, bearbeitet von Karin Trieloff, befindet sich in Vorbereitung.

HSU

Letzte Änderung: 14. April 2020