Dr. Philip Steiner, BA MA

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Faculty of Humanities and Social Sciences
Early Modern History
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1984 in Zell am See (Salzburg/Österreich) geboren

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 01.09.2021
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc- und Habilitationsstelle) an der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Prof. Dr. Jutta Nowosadtko)

01.02.2019-01.09.2021
Lehrer für Geschichte und Geographie an einem Privatgymnasium in Hamburg, zus. Klassenleiter und Fachleiter für Geschichte

2017-2019
Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte an der Universität Salzburg

2017-2018
Wissenschaftlicher Angestellter für die Antragsstellung für ein Projekt zur Erforschung von Hochzeitszeremonien in den Wiener Zeremonialprotokollen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Dr. Katrin Keller)

01.04.2017-01.10.2017
Senior Scientist in Vertretung am Lehrstuhl von Univ. Prof. Dr. Arno Strohmeyer des Fachbereichs Geschichte der Universität Salzburg (Vertretungsstelle)

01.07.2015-01.01.2016
Wissenschaftlicher Angestellter an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2013-2015
Lehrbeauftragter am Seminar für Neuere Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen

01.08.2011-01.07.2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ der Eberhard Karls Universität Tübingen (Projektbereich „Ordnungskonkurrenz“, Teilprojekt D02: Josephinismus, katholische Kirche und landständischer Adel. Bedrohungskonstellationen in Innerösterreich)

09.02.2011-01.08.2011
Mitarbeiter für die „Transkription des Tagebuchs des Landgrafen Friedrich Karl Egon zu Fürstenberg (1844-1850)“ am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg (Leitung: Univ. Prof. Dr. Arno Strohmeyer, Werkvertrag)

01.10.2010-28.02.2011
Tutor für die Lehrveranstaltung „Einführung in das Studium der Geschichte“ am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg (LV-Leiter: Ao. Univ. Prof. Dr. Reinhold Wagnleitner)

28.09.09 – 03.10.09
Mitarbeiter an der Internationalen Fachtagung in Salzburg: „Frieden und Konfliktmanagement in interkulturellen Räumen: Das Osmanische Reich in Europa (16.-18.Jh.)“ am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg unter Univ. Prof. Mag. Dr. Arno Strohmeyer

Stipendien

12/2011
Leistungsstipendium 2011/2012 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg

12/2010
Leistungsstipendium 2009/2010 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg

01.04.2010-01.10.2010
Erasmusstipendium der Universität Salzburg

24.07.2015
Promotionsprüfung und Abschluss des Promotionsverfahrens an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Note: „summa cum laude“

02/2015
Abgabe der Dissertation an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit dem Titel: „Die Landstände in Steiermark, Kärnten und
Krain und die josephinischen Reformen. Bedrohungskommunikation angesichts konkurrierender Ordnungsvorstellungen 1789-1792.“ (762 Seiten, Erstgutachten (Dr. Anton Schindling) Zweitgutachten (Dr. Arno Strohmeyer), Drittgutachten (Dr. Renate Dürr). Note: „summa cum laude“

10/2009-7/2011
Masterstudium der Geschichte (Kernbereiche: Neuere Geschichte und Zeitgeschichte. Modul: Frühe Neuzeit) an der Universität Salzburg mit Auszeichnung abgeschlossen (MA) Masterarbeit: „Clash of ceremonies“: Die habsburgisch-osmanischen Großbotschaften im 17. Jahrhundert. Interkulturelle und zeremonielle Kommunikation im Rahmen diplomatischer Missionen: Kontroversen, Konfliktvermeidungsstrategien und Konfliktbewältigung. Note: Sehr Gut, Gutachter: Dr. Arno Strohmeyer

04-10/2010
Erasmus-Aufenthalt am Historischen Seminar der Universität Leipzig

10/2007-10/2009
Bachelorstudium der Geschichte (Module: Mittelalter und Neuere Geschichte) an der Universität Salzburg mit Auszeichnung abgeschlossen (BA)

  • Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkt Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation und Habsburgermonarchie
  • Landstände und Herrschaftsverdichtung
  • Josephinismus
  • Politische und soziale Konflikte/ Konflikt- und Friedensmanagement
  • Kriegs-, Militärwesen und Gesellschaft
  • Militärische Verwaltungspraxis
  • Wahrnehmung und Deutung von Krieg und Gewalt

20.06.2014-21.06.2014
Workshop „Bedrohliche Aufklärung? Kirche und Adel im Josephinismus” des Teilprojekts D02: „Josephinismus, katholische Kirche und landständischer Adel. Bedrohungskonstellationen in Innerösterreich“ des Sonderforschungsbereichs 923 „Bedrohte Ordnungen“ (Organisation)

28.09.2009-03.10.2009
Internationale Tagung „Frieden und Konfliktmanagement in interkulturellen Räumen: Das Osmanische Reich in Europa (16.-18.Jh.)“ am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg (Mitarbeit)

Monographie

Die Landstände in Steiermark, Kärnten und Krain und die josephinischen Reformen. Bedrohungskommunikation angesichts konkurrierender Ordnungsvorstellungen. 1789-1792, Münster 2017. (608 Seiten)

Aufsätze

Die innerösterreichischen Bauernunruhen von 1790, in: Jahrbuch für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa/ Mit Archiv für schlesische Kirchengeschichte 78 (2020), 73-94.

Landstände und Josephinismus: Ein Antagonismus? Die innerösterreichischen Landstände und ihr Verhältnis zum Josephinismus, in: Miha Preinfalk/ Boris Golec (Hgg.), Marija Terezija. Med razsvetljenskimi reformami in zgodovinskim spominom, Ljubljana 2018, 163-194.

Die Bedeutung von Religion und Identität für die Genese des Josephinismus. Eine Einführung., in: Rainer Bendel/ Josef Nolte (Hgg.), Region – Religion – Identität: Schlesische Prägungen, Teilband 1: Befreite Erinnerung, Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im 20. Jahrhundert 26, Berlin/Münster 2017, 183-198.

Die habsburgische Großbotschaft unter Walter Leslie anhand des Reiseberichts des jesuitischen Gesandtschaftskaplans Paul Tafferner (1665/66), in: Karin Sperl/ Martin Scheutz/ Arno Strohmeyer (Hgg.), Die Schlacht von Mogersdorf/St. Gotthard und der Friede von Eisenburg/Vasvár 1664. Rahmenbedingungen, Akteure, Auswirkungen und Rezeption eines europäischen Ereignisses, Burgenländische Forschungen 108, Eisenstadt 2016, 233-267.

Der Josephinismus in Böhmen. Skizzen einer Intention und Rezeption, in: Rainer Bendel/ Norbert Spannenberger (Hgg.), Katholische Aufklärung und Josephinismus. Rezeptionsformen in Ostmittel- und Südosteuropa, Forschungen und Quellen zur Kirchen- und Kulturgeschichte Ostdeutschlands 48, Köln/Weimar/Wien 2015, 53-77. (mit Ondřej Bastl und Robert Pech)

Der steirische Staats- und Kirchenrechtler Franz Xaver von Neupauer (1753-1835): Ein juristisches Sprachrohr der josephinischen Kirchenpolitik, in: Rainer Bendel/ Norbert Spannenberger (Hgg.), Katholische Aufklärung und Josephinismus. Rezeptionsformen in Ostmittel- und Südosteuropa, Forschungen und Quellen zur Kirchen- und Kulturgeschichte Ostdeutschlands 48, Köln/Weimar/Wien 2015, 329-347.

Bringet aus des Königs Hand unsers Landes alten Stand. Die Rückführung des steirischen Herzogshutes am 10. Mai 1790 – die Wiederherstellung des Goldenen Zeitalters?, in: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark 103 (2012), 129-152. (mit Dennis Schmidt)

Zwischen religiösen Vorbehalten und diplomatischem Pflichtgefühl. Die habsburgische Großbotschaft unter Walter Leslie an die Hohe Pforte (1665-1666), in: Historisches Jahrbuch 132 (2012), 276–303.

“Wider die mittelalterliche Misogynie – Mittelalterrezeption im Roman »Die Päpstin« von Donna W. Cross”, in: Christian Rohr (Hg.), Alles heldenhaft, grausam und schmutzig? Mittelalterrezeption in der Populärkultur,  Austria: Forschung und Wissenschaft – Geschichte, Band 7, Wien u.a. 2011, 89-103.

Internet

Tagungsbericht Bedrohliche Aufklärung? Kirche und Adel im Josephinismus. 20.06.2014–21.06.2014, Tübingen, in: H-Soz-u-Kult, 26.09.2014. (mit Dennis Schmidt)

18.06.2021
Die Kontroversen über eine Restauration der vorjosephinischen Ständeverfassungen in Innerösterreich 1790–1792, Vortrag auf der Tagung: „Zwischen Teilhabe, Revolte und Marginalisierung? Die Stände der österreichischen Länder in der Neuzeit (1500-1848/49) des Instituts für Römisches Recht und Rechtsgeschichte an der Universität Innsbruck, Österreich

08.06.2017
Die theresianisch-josephinische Reformära als Schlusspunkt landständischer Entwicklung? Die Renaissance und Weiterentwicklung der Ständeverfassungen Innerösterreichs zwischen 1789 und 1792 am Beispiel Krains, Vortrag auf der Tagung „Marija Terezija (1717-1780). Razsvetljena Reformatorka in Babica Srednje Evrope“/ “Maria Theresia (1717-1780). Enlightened Reformer and Grandmother of Central Europe“ des Zgodovinski Instituts Milka Kosa ZRC SAZU in Ljubljana, Slowenien

08.10.2015
Maria Theresia, die „gütige Landesmutter“ – Joseph II., der „radikale Reformer“? Die Reaktionen der innerösterreichischen Landstände auf die josephinischen Reformen, Vortrag auf der Tagung „Die habsburgische Variante des aufgeklärten Absolutismus. 250. Jahrestag der Ernennung Josephs II. zum Mitregenten (1765)“ im Ungarischen Nationalarchiv in Budapest, Ungarn.

25.09.2014
Die Mission des Großbotschafters Walter Leslie anhand des Reiseberichts des jesuitischen Gesandtschaftskaplans Paul Tafferner (1665–1666), Vortrag auf der Tagung „Schlacht von Mogersdorf (1664 bis 2014). Europäische Geschichte im Spiegel der Ereignisse“ in Mogersorf, Österreich

20.06.2014
“Adel und Aufklärung – Ein Widerspruch? Die innerösterreichischen Landstände und ihr Verhältnis zur Aufklärung im Josephinismus“, Vortrag im Workshop “Bedrohliche Aufklärung? Kirche und Adel im Josephinismus.“ des Sonderforschungsbereichs „Bedrohte Ordnungen“ an der Universität Tübingen.

26.03.2014 (mit Prof. Dr. Anton Schindling, Dennis Schmidt)
“Wechselseitige Bedrohungskonstellationen in der Habsburger Monarchie: Die Reformen Kaiser Josephs II., ständischer Adel und katholischer Klerus.“; Vortrag an der Eötvös Loránd Universität Budapest, Ungarn.

24.03.2014 (mit Prof. Dr. Anton Schindling, Dennis Schmidt)
“Wechselseitige Bedrohungskonstellationen in der Habsburger Monarchie: Die Reformen Kaiser Josephs II., ständischer Adel und katholischer Klerus.”; Vortrag an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität Budapest in Piliscsaba bei Budapest, Ungarn.

07.11.2013 (mit Prof. Dr. Anton Schindling, Dennis Schmidt)
“Wechselseitige Bedrohungskonstellationen in der Habsburger Monarchie: Die Reformen Kaiser Josephs II., ständischer Adel und katholischer Klerus.“; Vortrag im Kolloquium “Frühe Neuzeit” der Justus-Liebig-Universität Gießen.

15.05.2013
“Die weltlichen Landstände in Steiermark, Kärnten und Krain. Bedrohungskommunikation angesichts konkurrierender Ordnungsvorstellungen”; Vortrag im Kolloquium der Abteilung Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.

15.04.2013 (mit Prof. Dr. Anton Schindling, Dennis Schmidt)
“Wechselseitige Bedrohungskonstellationen in der Habsburger Monarchie: Die Reformen Kaiser Josephs II., ständischer Adel und katholischer Klerus.“; Vortrag an der Südböhmische Universität České Budějovice/Budweis, Tschechische Republik.

12.12.2012 (mit Prof. Dr. Anton Schindling, Dennis Schmidt)
“Wechselseitige Bedrohungskonstellationen in der Habsburger Monarchie: Die Reformen Kaiser Josephs II., ständischer Adel und katholischer Klerus”; Vortrag im Rahmen der Studium Generale-Ringvorlesung “Bedrohte Ordnungen – Neue Perspektiven auf Gesellschaften im Wandel” an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

10.10.2012
“Die weltlichen Landstände in Steiermark, Kärnten und Krain. Bedrohungskommunikation angesichts konkurrierender Ordnungsvorstellungen. – Dissertationsprojekt am SFB “Bedrohte Ordnungen”; Vortrag am Institut für Geschichte der Universität Salzburg.

09.01.2012
“Clash of ceremonies: Die habsburgisch-osmanischen Großbotschaften im 17. Jahrhundert“; Vortrag am Seminar für Neuere Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen im Oberseminar „Neue Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit (für Examenskandidaten, Doktoranden und Fortgeschrittene)“.

07.12.2011 – (mit Dennis Schmidt)
“Josephinismus, katholische Kirche und landständischer Adel. Bedrohungskonstellationen in Innerösterreich.”; Vortrag im Rahmen des Privatissimum “Forschungsprobleme der europäischen Geschichte der Frühen Neuzeit” der Universität Graz.

Universität Salzburg (Fachbereich Geschichte) (2017-2018)

Sommersemester 2018
– Vorlesung: Das Heilige Römische Reich deutscher Nation (1495-1806)
– Proseminar: Adel in der Frühen Neuzeit

Wintersemester 2017/2018
– Konversatorium: Methodische Grundlagen der Geschichtswissenschaft. (Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten)

Sommersemester 2017
– Proseminar: Reformation – Konfessionalisierung – Gegenreformation. Eine Einführung.
– Konversatorium: Methodische Grundlagen der Geschichtswissenschaft. (Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten)

Universität Tübingen (Seminar Neuere Geschichte) (2013-2015)

Sommersemester 2015
– Übung: “in seines Cammeraden blut gestanden“: Frühneuzeitliche Kriegserfahrungen am Beispiel des Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieges in Augenzeugenberichten

Wintersemestern 2014/2015
– Übung: „Erfahrung des Fremden: Das Osmanische Reich in frühneuzeitlichen Reiseberichten (16. – 18. Jahrhundert)“

Wintersemester 2014/2015
– Übung mit Exkursion: „Konfessionelle und ethnische Austauschprozesse im 18. Jahrhundert. Ein deutsch-ungarischer Vergleich.“ (Exkursion nach Budapest), zusammen mit Dennis Schmidt

Sommersemester 2014
– Hauptseminar: „Die Bedrohungskommunikation der Aufklärung – Aufklärung und Gegenaufklärung“, zusammen mit Prof. Dr. Anton Schindling und Dennis Schmidt)

Sommersemester 2013
– Hauptseminar: „Strukturprobleme des Absolutismus: Frankreich, Heiliges Römisches Reich, Habsburger Monarchie (16. bis 18. Jahrhundert)“, zusammen mit Prof. Dr. Anton Schindling und Dennis Schmidt

Universität Salzburg (Fachbereich Geschichte) (2010)

Wintersemester 2010
– Tutor im Proseminar „Einführung in das Studium der Geschichte“ (LV-Leiter: Ao. Univ. Prof. Dr. Reinhold Wagnleitner)

HSU

Letzte Änderung: 3. September 2021