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Dissertationen und Habilitationen

 

Dissertationsprojekte

Laufende Projekte

More than a One Night Stand?! Die Entwicklung eines Projektnetzwerks und seiner Umwelt -

Eine koevolutionäre Analyse von HipHop und Musikindustrie in Deutschland

Die Musikindustrie befindet sich derzeit in einer tiefgreifenden Transformation. Die Digitalisierung von Inhalten führt dazu, dass altgediente Strukturen grundlegend in Frage gestellt werden. Im Zuge dessen ist zum Beispiel ein massiver Umsatzrückgang im Geschäft mit klassischen Tonträgern zu beobachten, ebenso wie eine zunehmende Konzentration der großen Unternehmen (Majors), während sich auf der anderen Seite weitere Nischen für kleinere Unternehmen (Independents) sowie für neue, bisher branchenfremde Akteure ergeben.

Content wird in dieser Branche vorwiegend in interorganisationalen Projektnetzwerken produziert, die sich durch eine zeitliche Befristung der Projekte, eine eher hierarchische Steuerung sowie über verhältnismäßig dynamische Beziehungen auszeichnen, die jedoch latent über die einzelnen Projekte hinaus bestehen bleiben.

Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit Entwicklung und Veränderung des rekursiven Zusammenspiels der Ebenen Projektnetzwerk und organisationales Feld. Eine Analyse erfolgt mittels einer Kombination aus qualitativen Methoden, wie der Analyse von Interviews, und quantitativen Methoden, wie der Auswertung von Netzwerkdaten mittels struktureller Netzwerkanalyse.

Forschungsinteressen:

  • Organisationale Felder
  • interorganisationale Netzwerke
  • Netzwerkanalyse
  • Musikindustrie, insbes. dt.Rap

Laufzeit: voraussichtlich 6 Jahre (01/2011-01/2016)

Kontakt: Aricha Okute

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Die Rolle des Sozialkapitals im interkulturellen Kontext

Forschungsinteressen:

  • Interkulturelles Management
  • Interkulturelle Kooperationskompetenz
  • Management internationaler Unternehmenskooperationen mit Schwerpunkt auf deutsch-russische Kooperationsbeziehungen
  • Sozialkapital

Kontakt: Natalia Philipp

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Dachmarke und Kommunikationsstrategie für Regionale Cluster – Das Luftfahrtcluster der Metropolregion Hamburg

 

Astrid Harder-Nowka

Beschreibung: in Bearbeitung

Laufzeit: voraussichtlich 2,5 Jahre (10/2011-11/2013)

Kontakt: Astrid Harder-Nowka

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Creating Shared Value in Clustern

Gesellschaftlich relevante Wertschöpfung am Beispiel der WoMen Group im Hamburger Luftfahrtcluster Hamburg Aviation (Arbeitstitel)

Die Debatte um zeitgemäßes und verantwortungsvolles ökonomisches Handeln - die Legitimität von Unternehmen in Bezug auf ihr Verhältnis von Gewinnmaximierung und Befriedigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse, ist seit geraumer Zeit in Gange. Wenn Unternehmen zukünftig wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, müssen sie einen Konsens zwischen Profitmaximierung, Befriedigung der Stakeholder Interessen und dem Anspruch der Gesellschaft auf Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung finden.

Der CSV-Ansatz fokussiert die Verbindungen von Umwelt, Gesellschaft und Unternehmen unter denen sowohl Innovations- als auch Wachstumspotentiale freigesetzt werden.

Das Dissertationsvorhaben soll ein Beispiel für CSV in Industrienationen abbilden. Das Konzept soll erweitert und anschließend auf ein bereits bestehendes Cluster, das Hamburger Luftfahrtcluster Hamburg Aviation und dort insbesondere auf die WoMen Group angewendet werden.

Forschungsinteressen:

  • Shared Value (gesellschaftlich relevante Wertschöpfung)
  • Cluster der Freien und Hansestadt Hamburg, insbesondere das Luftfahrtcluster Hamburg Aviation

Kontakt: Manja Heller

 

 

Habilitationsprojekte

Abgeschlossene Projekte

Dr. Christian Gärtner

Management und Design von Professional Service Firms mit dem Fokus auf Beratungs- und Management-Tools: praxistheoretische Anti-Thesen, Analysen und An-Wendungen

Mit dem Terminus Professional Service Firms (PSFs) werden jene Organisationen bezeichnet, die mit Hilfe von speziellem Expertenwissen komplexe Dienstleistungen anbieten (bspw. Wirtschaftsprüfungen,  Rechtsanwalts­kanz­leien, Unternehmensberatungen). Das traditionelle Forschungs­interesse richtet sich auf die Spezifika, die diese Organisationen in Bezug auf das Management und (Organisations-)Design aufweisen (z.B. in Abgrenzung zum produzierenden Gewerbe). Im Gegensatz zu strukturalistisch ausgerichteten Forschungsvorhaben, die PSFs als Entität behandeln und dabei den Prozess der interaktiven Erbringung von Dienstleistungen aus dem Blickfeld der Analyse verlieren, bezieht sich das Forschungsprojekt auf die sozialen Praktiken des Organisierens und Handhabens dieser Art von Professional Service Work - und dieses ist vor allem durch die Anwendung von Tools gekennzeichnet.

Neben dem Fokus auf (Netzwerk-)Beratung werden im Forschungsprojekt die Funktionen und (nicht-)intendierten Effekte von „Tools“ analysiert. Diese stehen bei Arbeiten aus der dem Bereich Professional Service Firms und der strategy/organizing-as-practice-Forschung, die organisationale Fähigkeiten in geregeltem (Routine-)Handeln sieht, vermehrt im Mittelpunkt. Das Spektrum der Sichtweisen auf die Funktionen und Wirkungsweisen ist jedoch bisher recht eingeengt: Entweder sie werden als Mittel zur Steigerung kollektiver Leistungsfähigkeit angesehen oder als bloße Symbolik und rhetorische Mittel. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, solche einseitigen Verkürzungen zu vermeiden und die unterschiedlichen Facetten, Funktionen und Folgen der An-Wendung von Tools offen zu legen.

Zunächst wird mit qualitativen Forschungsmethoden gearbeitet, da bislang kaum empirische Arbeiten über die tatsächlichen Praktiken von (Netzwerk-)Beratern vorliegen. Über klassische problemzentrierte Interviews hinaus, werden ethno­graphische Methoden wie teilnehmende Beobachtung bei und Videoaufzeichnungen von Ereignissen, die während Beratungsprozessen auftreten, eingesetzt. Zur Triangulation werden Dokumente analysiert und Performance-Maße quantitativ ausgewertet.

 

 

Laufende Projekte

Dr. Frank Lerch

Netzwerke und regionale Cluster sind heute in Wissenschaft, Praxis und Politik weit verbreitet. Aspekte der Steuerung dieser hochkomplexen sozialen Systeme sind in der betrieblichen Praxis, in einzelnen interorganisationalen Beziehungen und Netzwerken sowie dem Aufbau und dem Management von regionalen Clustern höchst relevant.

Im Zentrum des Forschungsinteresses stehen Konzepte und Methoden der nachhaltigen Netzwerk- und Clusteranalyse sowie -entwicklung. Zur Erfassung und Beschreibung von Innovationen in Netzwerken (in regionalen Clustern) werden Konzepte wie Absorptive Capacity und Open Innovation herangezogen. Als Methoden werden vor allem qualitative Untersuchungsdesigns sowie die strukturelle Netzwerkanalyse in Anschlag gebracht. Als Forschungsgegenstände stehen seit mehreren Jahren Netzwerke und Cluster in der Automobilindustrie, im Feld der optischen Technologien und in der Musikindustrie sowie seit Sommer 2011 das Luftfahrtcluster der Metropolregion Hamburg zur Verfügung.

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