{"id":139,"date":"2018-09-04T09:30:40","date_gmt":"2018-09-04T07:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/separations\/?page_id=139"},"modified":"2018-09-14T10:24:42","modified_gmt":"2018-09-14T08:24:42","slug":"studien-bachelor-masterarbeiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/evt\/lehre\/studien-bachelor-masterarbeiten","title":{"rendered":"Studien-\/ Bachelor-\/ Masterarbeiten"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h3>Verfahrenstechnik<\/h3>\n<h3>Entwicklung eines Messverfahrens zur Bestimmung von Metallspezies (z. B. Cr3+\/Cr6+) in w\u00e4ssrigen L\u00f6sungen<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Lassen<\/p>\n<h3>Konstruktion, Planung und Bau eines Pilotadsorbers zur Ammoniakabtrennung in der Gasphase<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Niemeyer<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelorarbeit<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAmmoniak ist ein Gas, das in der Chemie industriell in gro\u00dfem Stil Verwendung findet,<br \/>\nw\u00e4hrend der biologischen Kl\u00e4rung von Abwasser als unerw\u00fcnschtes \u201eBio\u201c-Produkt entsteht<br \/>\noder auch f\u00fcr m\u00f6gliche Anschl\u00e4ge mit Chemiestoffen (hier: Toxic Industrial<br \/>\nChemicals, TIC) eingesetzt werden kann.<br \/>\nToxikologisch wirkt es <abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> in hohen Konzentrationen \u00e4tzend auf die Schleimh\u00e4ute,<br \/>\nsodass schlie\u00dflich Lebensgefahr durch Sch\u00e4digung der Atemwege entsteht. In<br \/>\nniedrigen Konzentrationen ist der stechende Geruch unangenehm, wor\u00fcber sich<br \/>\nAnwohner von biologischen Kl\u00e4ranlagen beschweren. Im Labor verwenden wir<br \/>\nniedrige Konzentrationen. F\u00fcr den technischen Einsatz gibt es derzeit kein effizientes<br \/>\nVerfahren zur Ammoniakeliminierung.<br \/>\nDie Adsorption ist ein Verfahren, mit dem Stoffe in hohen, aber auch niedrigen<br \/>\nKonzentrationen effizient abgetrennt werden k\u00f6nnen. In Vorarbeiten haben wir ein<br \/>\nAdsorbens entwickelt, das Ammoniak aus der Gasphase recht gut durch Anbindung<br \/>\nan dessen Oberfl\u00e4che aus der Gasphase entfernt; die Wirkung ist \u00e4hnlich wie der<br \/>\nadsorptive Aktivkohleeinsatz von Schadstoffen in Maskenfiltern. Aktivkohle trennt<br \/>\njedoch nur \u00e4u\u00dferst unbefriedigend Ammoniak aus der Gasphase ab. F\u00fcr den<br \/>\ngro\u00dftechnischen Einsatz, und hier haben bereits einige Firmen Interesse angemeldet,<br \/>\nmuss die Stabilit\u00e4t von Beladung und Regeneration (zur Wiederverwendung) der<br \/>\nAdsorbentien untersucht werden.<br \/>\nDie Aufgabe der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, ein Versuchsdesign zu entwickeln,<br \/>\nmit dem reproduzierbare Beladungen von Adsorbentien erm\u00f6glicht werden. Daneben<br \/>\nstehen Untersuchungen zur Regeneration (Grad der Schadstoffentfernung) sowie zur<br \/>\nStabilit\u00e4t der Adsorbentien an. Die Untersuchungen finden im Laborma\u00dfstab statt.<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Prof. B. Niemeyer; +49(0)40\/6541-3500; niemeyer@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Rechnergest\u00fctzte Modellierung von Adsorptionsisothermen und \u2013kinetiken aus vorhandenen Datens\u00e4tzen<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn\/Hermann<\/p>\n<h3>Reaktionskinetische Untersuchungen von fixierten Adsorbentien in fl\u00fcssiger Phase<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Hermann<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelor- \/ Masterarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Adsorption ist eines der leistungsf\u00e4higsten Verfahren zur Trennung von Stoffen<br \/>\naus fluider Phase. Um Adsorbentien in technischen Anwendungen, wie etwa der Aufbereitung<br \/>\nvon schwermetallhaltigem Wasser, optimal einsetzen zu k\u00f6nnen, ist eine<br \/>\ngenaue Kenntnis des Verhaltens w\u00e4hrend der Adsorption notwendig. Dadurch werden<br \/>\nsowohl Parameter zur Auslegung des Feststoffes (Adsorbens), an den der Schadstoff<br \/>\nanlagert, des Apparates (Adsorbers), als auch Daten zur Gestaltung des Aufbereitungsprozesses<br \/>\nermittelt. Zu solchen Parametern z\u00e4hlen Kennzahlen bez\u00fcglich der<br \/>\nKinetik und des Stofftransports (Porendiffusion) w\u00e4hrend der Adsorption.<br \/>\nAn der Professur f\u00fcr Verfahrenstechnik durchgef\u00fchrte Untersuchungen der Kinetik silika-basierter<br \/>\nAdsorbentien haben ein \u00dcberschwingverhalten in der \u00c4nderung der<br \/>\nSchwermetallkonzentration im zeitlichen Verlauf der Adsorption festgestellt. Da dieses<br \/>\nPh\u00e4nomen bislang weder erkl\u00e4rt noch in der Literatur beschrieben ist, sind grundlegende<br \/>\nUntersuchungen notwendig.<br \/>\n<strong>Ihre Aufgaben:<\/strong><br \/>\n\u2022 Erarbeiten Sie ein geeignetes Versuchsdesign zur Erhebung relevanter Daten<br \/>\n\u2022 F\u00fchren Sie Untersuchungen mit verschiedenen Adsorbentien durch<br \/>\n\u2022 Beschreiben und interpretieren Sie die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen und<br \/>\nformulieren Sie, wenn m\u00f6glich, Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Christian Hermann; +49(0)40\/6541-2748; christian.hermann@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Sicherheitstechnik<\/h3>\n<h3>Adsorptive Zuluftreinigung f\u00fcr mobile Anlagen (z.B. Zelte) und Fahrzeugen (z.B. Schiffe, Panzer, KFZ)<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Niemeyer<\/p>\n<h3>Konstruktion und Begleitung des Aufbaus eines Fl\u00fcssigphasen-Adsorbers mit stufenweiser Probenahme entlang des Adsorberbettes<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Hermann<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelor- \/ Masterarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Um das Verhalten von Adsorbentien in einer technischen Anwendung zu untersuchen,<br \/>\nist eine Adsorptionsanlage <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> ein Versuchsaufbau zur Erhebung von Durchbruchskurven<br \/>\nnotwendig. Durchbruchskurven zeigen an, wann die Menge der Adsorbentien<br \/>\nnicht mehr in der Lage ist, den zu adsorbierenden Schadstoff aus der L\u00f6sung zu entfernen<br \/>\n(Bsp.: Schwermetallentfernung aus Wasser). Mithilfe dieser Daten k\u00f6nnen Adsorptionsanlagen<br \/>\nf\u00fcr industrielle Zwecke ausgelegt werden, da Gr\u00f6\u00dfeneffekte erkannt<br \/>\nund anschlie\u00dfend in der Skalierung f\u00fcr gro\u00dfe Anlagen ber\u00fccksichtigt werden kann.<br \/>\nF\u00fcr die Adsorptionsanlage zur Fl\u00fcssigphasenadsorption der Professur f\u00fcr Verfahrenstechnik<br \/>\nsoll ein flexibel einsetzbarer Adsorber konstruiert und aufgebaut werden. Damit<br \/>\nsoll die Erhebung von Durchbruchskurven f\u00fcr unterschiedliche Mengen an Adsorbentien<br \/>\nerm\u00f6glicht werden. Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich der Anstr\u00f6mung der<br \/>\nAdsorbentien sowie deren Positionierung im Adsorber. Es ist darauf zu achten, dass<br \/>\ndie Entnahme von Proben an verschiedenen Stellen im Adsorber m\u00f6glich ist.<br \/>\n<strong>Ihre Aufgaben:<\/strong><br \/>\n\u2022 Konstruieren Sie einen Adsorber unter Ber\u00fccksichtigung der angesprochenen<br \/>\nFragestellungen<br \/>\n\u2022 Begleiten Sie den Bau des Adsorbers<br \/>\n\u2022 Ber\u00fccksichtigen Sie die Anforderungen an den Adsorber hinsichtlich gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher<br \/>\nFlexibilit\u00e4t, etwa durch einen modularen Aufbau des Adsorbers aus mehreren<br \/>\nEinzelteilen<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Christian Hermann; +49(0)40\/6541-2748; christian.hermann@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Selektive Oberfl\u00e4chen f\u00fcr die Antibiotika-Abtrennung in Einsatzl\u00e4ndern<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Lassen<\/p>\n<h3>Untersuchung einer reaktiven Zweiphasenstr\u00f6mung f\u00fcr Dekontaminationsprozesse<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn<\/p>\n<h3>Probenahmesystem f\u00fcr Analytik aus der Gasphase in R\u00e4umen des Kollektivschutzes<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn<\/p>\n<h3>Biotechnik\/ Medizintechnik<\/h3>\n<h3>Aerosoltechnologie f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung biologischer Agenzien (Bakterien \/ Viren)<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelor- \/ Masterarbeit<br \/>\n<\/strong><br \/>\nBei Verfahren zur Raumdesinfektion mit Hilfe aerosolierter Desinfektionsmittel ist es<br \/>\nvon hoher Relevanz, die vollst\u00e4ndige Bedeckung mit Desinfektionsmittel aller Oberfl\u00e4chen<br \/>\nim biologisch kontaminierten Raum sicher zu stellen. Im Hinblick darauf ist<br \/>\neine pr\u00e4zise Analyse der auftretenden Depositionsprozesse von gro\u00dfem Interesse.<br \/>\nDer Studierende untersucht in seiner Bachelorarbeit die auftretenden Ph\u00e4nomene<br \/>\nbeim Auftreffen der Aerosoltropfen in spalt- und r\u00f6hrenf\u00f6rmige Geometrien. Das<br \/>\nAerosol wird f\u00fcr diese Untersuchungen in eine bereitgestellte Versuchskammer, in<br \/>\nder sich entsprechende geometrische Aufbauten befinden, eingeleitet.<br \/>\nIn einer Versuchsreihe wird zun\u00e4chst das depositionierte Fluid an der Spalt- <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr><br \/>\nR\u00f6hrenoberfl\u00e4che gravimetrisch und stofflich untersucht.<br \/>\nAnschlie\u00dfend erfolgt eine Untersuchung der biologischen Deaktivierungsrate innerhalb<br \/>\nder gegebenen geometrischen Anordnungen, mit Hilfe geeigneter biologischer<br \/>\nIndikatortests. Dies umfasst das Ansetzen der Desinfektionsmittell\u00f6sungen, das Ansetzen<br \/>\nund Autoklavieren von Reduktionsl\u00f6sungen sowie die Deaktivierung und das<br \/>\nBebr\u00fcten von speziellen Mikroorganismen sowie gegebenenfalls deren Ausz\u00e4hlung.<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Helena Horn; +49(0)40\/6541-3209; helena.horn@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Charakterisierung neuer Bio-Dekont-L\u00f6sungen<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn<\/p>\n<h3>Abtrennung von Glyco-Proteinen mit Hilfe von Hochdruckverfahren<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Niemeyer<\/p>\n<h3>Spurenanalyse von Antibiotika in w\u00e4ssrigen Matrizes mit Hilfe gekoppelter Trenn- und Analysemethoden<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Lassen<\/p>\n<h3>Umwelttechnik <\/h3>\n<h3>Abtrennung von perfluorierten Tensiden (PFT) aus Grund- und Trinkwasser<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Lassen<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelor- \/ Masterarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Problematisch f\u00fcr das Trinkwasser sind gesundheitssch\u00e4dliche organische Verbindungen, die in der Umwelt nicht abbaubar sowie von B\u00f6den nicht oder schwer adsorbierbar sind und daher leicht in den Wasserkreislauf gelangen. Eine Kontamination mit solchen Stoffen ist meist nicht oder nur schwer r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, so dass sie dauerhaft in der aquatischen Umwelt verbleiben k\u00f6nnen. Entsprechende Verbindungen werden allgemein als persistent, mobil im Wasserkreislauf und toxisch gegen\u00fcber dem Menschen (PMT-Stoffe) bezeichnet.<br \/>\nZu dieser Stoffklasse geh\u00f6ren z. B. die perfluorierten Tenside (PFT). Aufgrund ihrer au\u00dferordentlichen Oberfl\u00e4chenaktivit\u00e4t k\u00f6nnen PFT unterschiedlichen Materialien \u00f6l- oder wasserabweisende Eigenschaften verleihen und werden deshalb industriell umfangreich verwendet, z. B. in der Papier- und Lebensmittelindustrie oder der Metallverarbeitung. Durch die damit einhergehenden Emissionen gef\u00e4hrden sie in zunehmendem Ma\u00dfe die Trinkwasserqualit\u00e4t.<br \/>\nHier setzt ein aktuelles Forschungsvorhaben der Professur an, n\u00e4mlich die Entwicklung und Testung PFT-selektiver Adsorbentien auf Silica-Basis, die in der Lage sind, PFT in niedrigen Konzentrationsbereichen effektiv aus der Wasserphase abzutrennen. Als zuk\u00fcnftiges Ziel soll ein neues Trinkwasseraufbereitungsverfahrens im Pilotma\u00dfstab realisiert werden.<br \/>\nDie Aufgabe der Abschlussarbeit ist es, die Charakterisierung bereits synthetisierter Adsorbentien mit Hilfe modernster Analysemethoden (z. B. Fl\u00fcssigkeitschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung) weiter voranzutreiben sowie das Spektrum geeigneter selektiver Adsorbentien zu erweitern. Dabei lernen Sie den Umgang mit h\u00f6chst leistungsf\u00e4higen und empfindlichen Analysenger\u00e4ten, die sich technologisch auf dem neusten Stand befinden.<\/p>\n<p>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<br \/>\n<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> S. Lassen; +49(0)40\/6541-2882; stephan.lassen@hsu-hh.de<\/p>\n<h3>Untersuchung selektiver Adsorbentien zur Schwermetall-Entfernung aus Prozess-, Trink- und Abwasser<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Hermann<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelor- \/ Masterarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Die selektive Abtrennung eines Zielstoffes aus einem Stoffgemisch wird in immer mehr<br \/>\nindustriellen Prozessen eingesetzt und gewinnt somit zunehmend an Bedeutung. So<br \/>\nist es beispielsweise m\u00f6glich, industrielles Prozesswasser aufzubereiten oder Wertstoffe<br \/>\nzur\u00fcckzugewinnen, was sich in einem verringerten Ressourcenbedarf widerspiegelt.<br \/>\nWeitere Einsatzm\u00f6glichkeiten ergeben sich unter anderem in der Umwelttechnik<br \/>\noder der Aufbereitung von Trinkwasser, indem jeweils nur der Schadstoff adsorbiert<br \/>\nwird, die \u00fcbrigen Bestandteile aber von dem Trennverfahren unber\u00fchrt bleiben.<br \/>\nIm Rahmen aktueller Forschungsfragen sollen Adsorbentien untersucht werden, die in<br \/>\nder Lage sind Nickel selektiv zu adsorbieren. Dabei sind Randbedingungen bez\u00fcglich<br \/>\nTemperatur und pH-Wert stets zu beachten und einzuhalten. Die Quantifizierung der<br \/>\nAdsorptionsleistung erfolgt mithilfe der Hochleistungsanalytik ICP-MS.<br \/>\n<strong>Ihre Aufgaben:<\/strong><br \/>\n\u2022 Untersuchen Sie das Anlagerungsverhalten vorgegebener Adsorbentien im<br \/>\nStoffsystem Nickel-Kobalt in verschiedenen Konzentrationsbereichen<br \/>\n\u2022 Erweitern Sie Ihr Stoffsystem auf Nickel-Kobalt-Gold und \u00fcberpr\u00fcfen Sie Ihre<br \/>\nErgebnisse aus den vorangegangenen Untersuchungen<br \/>\n\u2022 Deuten Sie Ihre Ergebnisse hinsichtlich der selektiven Trennung der Metallionen<br \/>\n\u2022 Vergleichen und bewerten Sie in der Praxis etablierte Verfahren zur Aufbereitung<br \/>\nschwermetallhaltigen Wassers mit dem der selektiven Adsorption<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Christian Hermann; +49(0)40\/6541-2748; christian.hermann@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Ammoniakabtrennung aus Abgasen biologischer Kl\u00e4ranalgen <\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Niemeyer<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Bachelorarbeit<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAmmoniak ist ein Gas, das in der Chemie industriell in gro\u00dfem Stil Verwendung findet,<br \/>\nw\u00e4hrend der biologischen Kl\u00e4rung von Abwasser als unerw\u00fcnschtes \u201eBio\u201c-Produkt entsteht<br \/>\noder auch f\u00fcr m\u00f6gliche Anschl\u00e4ge mit Chemiestoffen (hier: Toxic Industrial<br \/>\nChemicals, TIC) eingesetzt werden kann.<br \/>\nToxikologisch wirkt es <abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> in hohen Konzentrationen \u00e4tzend auf die Schleimh\u00e4ute,<br \/>\nsodass schlie\u00dflich Lebensgefahr durch Sch\u00e4digung der Atemwege entsteht. In<br \/>\nniedrigen Konzentrationen ist der stechende Geruch unangenehm, wor\u00fcber sich<br \/>\nAnwohner von biologischen Kl\u00e4ranlagen beschweren. Im Labor verwenden wir<br \/>\nniedrige Konzentrationen. F\u00fcr den technischen Einsatz gibt es derzeit kein effizientes<br \/>\nVerfahren zur Ammoniakeliminierung.<br \/>\nDie Adsorption ist ein Verfahren, mit dem Stoffe in hohen, aber auch niedrigen<br \/>\nKonzentrationen effizient abgetrennt werden k\u00f6nnen. In Vorarbeiten haben wir ein<br \/>\nAdsorbens entwickelt, das Ammoniak aus der Gasphase recht gut durch Anbindung<br \/>\nan dessen Oberfl\u00e4che aus der Gasphase entfernt; die Wirkung ist \u00e4hnlich wie der<br \/>\nadsorptive Aktivkohleeinsatz von Schadstoffen in Maskenfiltern. Aktivkohle trennt<br \/>\njedoch nur \u00e4u\u00dferst unbefriedigend Ammoniak aus der Gasphase ab. F\u00fcr den<br \/>\ngro\u00dftechnischen Einsatz, und hier haben bereits einige Firmen Interesse angemeldet,<br \/>\nmuss die Stabilit\u00e4t von Beladung und Regeneration (zur Wiederverwendung) der<br \/>\nAdsorbentien untersucht werden.<br \/>\nDie Aufgabe der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, ein Versuchsdesign zu entwickeln,<br \/>\nmit dem reproduzierbare Beladungen von Adsorbentien erm\u00f6glicht werden. Daneben<br \/>\nstehen Untersuchungen zur Regeneration (Grad der Schadstoffentfernung) sowie zur<br \/>\nStabilit\u00e4t der Adsorbentien an. Die Untersuchungen finden im Laborma\u00dfstab statt.<\/p>\n<p><strong>Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:<\/strong><br \/>\n<strong>Prof. B. Niemeyer; +49(0)40\/6541-3500; niemeyer@hsu-hh.de<\/strong><\/p>\n<h3>Entwicklung eines Verfahrens zur Abtrennung reaktiver Aerosole aus der Umgebungsluft<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn<\/p>\n<h3>Entwicklung eines neuen Filtertyps zur Luft- und Wasser-Reinigung<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Horn\/Hermann<\/p>\n<h3>R\u00fcckg\u00e4ngigmachung (Desagglomeration) von \u00d6len, die in Wasser l\u00f6slich gemacht wurden<\/h3>\n<p>Betreuer\/in: Niemeyer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verfahrenstechnik Entwicklung eines Messverfahrens zur Bestimmung von Metallspezies (z. B. 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