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SUMMARY:Extreme Situationen\, schnelle Entscheidungen. Helmut Schmidt gegen Sturmflut und RAF-Terror
DESCRIPTION:Die AusstellungZweimal\, so hat sich Helmut Schmidt in seinen Memoiren\, 2008\, erinnert\, sei er als Politiker in extreme Situationen geraten\, „in denen schnelle Entscheidungen verlangt waren“. Er habe sich nicht „auf ein Gesetz oder auf andere Handlungsanleitungen“ stützen können. Zum einen bei der Sturmflut\, 1962: Sollte\, durfte die Bundeswehr zur Katastrophenhilfe herangezogen werden? Zum anderen während der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie des Lufthansa-Jets „Landshut“\, 1977: Sollte\, durfte die Bundesregierung die Forderung mörderischer Geiselnehmer ablehnen\, Komplizen aus der Haft freizulassen? \n\n\n\nSchon 1979 hatte Schmidt die Sturmflut und den RAF-Terror in einem Atemzug genannt. Er habe bei der Sturmflut „das Grundgesetz […] übertreten\, wissentlich und willentlich“. Und zu der gewaltsamen Befreiung der „Landshut“-Geiseln in Mogadischu\, die dann mit der Opferung Schleyers verbunden war\, ergänzte der Kanzler: „Ich kann nur nachträglich den deutschen Juristen danken\, dass sie das alles nicht verfassungsrechtlich untersucht haben.“ \n\n\n\nTraf Schmidt 1962 und 1977 auf einen „übergesetzlichen Notstand“\, der einsam-kühne Entscheidungen sowohl erforderte als auch rechtfertigte? Wo boten sich ihm Alternativen? Wie sind die Tatsachen hernach beurteilt worden? Die Ausstellung zeigt Schrift-\, Bild- und Tondokumente. Zentrale Fragestellungen werden im bebilderten Begleitband vertieft. \n\n\n\n \n\n\n\nÖffnungszeitenMo-Do 9-16\, Fr 9-14 UhrAn Feiertagen geschlossenEintritt frei
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe „ZENSUS 2022 – Volkszählungen zwischen Recht\, Politik und Sozialwissenschaften“ - Zensus – Grunddaten für das Finanz- und Steuerrecht
DESCRIPTION:Vortrag: \n\n\n\nProf. Dr. Ulrich Hufeld\, Professur für Öffentliches Recht und Steuerrecht\, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg \n\n\n\nMelden Sie sich bitte hier für die Veranstaltung an https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=P_cyWPqwoEWA2X4yvX-oIs6CVPK7OjtFlPKPZ82o959URVJKMFE1RUYzM1BGREZZVjlQOEIwMzFRSC4u
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SUMMARY:Russia's Hero Cities: From Postwar Ruins to Soviet Heroarchy
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Ivo Mijnssen. \n\n\n\nDer Eintritt ist frei\, um Anmeldung unter a.wenzel@schweitzer-online.de wird gebeten.
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SUMMARY:Digitale Brücke
DESCRIPTION:Doktorandennetzwerktreffen \n\n\n\nZum zweiten Mal findet das Doktorandennetzwerktreffen „Digitale Brücke“ zum Austausch von Doktorand*innen\, Postdoktorand*innen und Professor*innen statt\, dieses Mal in Hamburg. Die Teilnehmer*innen arbeiten in dtec.bw-Projekten rund um das Thema „Digitale Brücke“\, unter ihnen die Hamburger Projekte „MISDRO – Zustandserfassung von Infrastrukturbauwerken“ und „SHM – Digitalisierung und Überwachung von Infrastrukturbauwerken“ sowie das Münchner Projekt „RISK.twin – Intelligente kritische technische Infrastruktur“. Es treffen verschiedene Forschungsschwerpunkte aufeinander\, darunter unterschiedliche Bereiche der Ingenieurwissenschaften sowie der Mathematik und Statistik.
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SUMMARY:Perspektiven der Subjektbildung
DESCRIPTION:Die Tagung „Perspektiven zur Subjektbildung“ beleuchtet das Werk und Wirken des Bildungsforschers Prof. Dr. Gerhard M. Zimmer (*19.02.1943 †07.03.2020) im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt\, um Erkenntnisse für das aktuelle Forschungsvorhaben fruchtbar zu machen.In Fachvorträgen\, Workshops und anschließenden Diskussionen lädt die Tagung dazu ein\, unter der Perspektive der Subjektbildung die unterschiedlichen Aspekte der wissenschaftlichen Arbeit von Professor Zimmer aufzunehmen\, zu reflektieren und auf aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen zu beziehen.Die Tagung ist in das Forschungsprojekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“ eingebettet. Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Erforschung digitaler Bildung unter Nutzung der Möglichkeiten des virtuellen Raums als Dimension für Wissenschafts-\, Forschungs- und Technologietransfer\, mit dem Ziel der Förderung des Kompetenzerwerbs für Bewältigung und Mitgestaltung der digitalen Arbeits- und Lebenswelt. KoDiA wird mit Mitteln dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr –\, einem von den Universitäten der Bundeswehr Hamburg und München gemeinsam getragenen wissenschaftlichen Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise gefördert. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel\, mit dem das dtec.bw ausgestattet wurde\, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt. \n\n\n\nDie Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung bis zum 27. April 2022 möglich.  Die Tagung findet hybrid in Seminarraum 101/103 und online statt.
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SUMMARY:Wo liegt Britsch-Mulla? Lebenswelten im östlichen Europa und die Grammatik eines Ortes
DESCRIPTION:Antrittsvorlesung Univ.-Prof. Dr. Jörn Happel\, Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas
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SUMMARY:Von der Großmachtpolitik zum Völkerrecht? Der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg und seine Lektionen für die Gegenwart.
DESCRIPTION:Prof. Dr. Marcus Payk\, HSU\, Geschichtswissenschaft \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Der Krieg gegen die Ukraine aus Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung“
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe „ZENSUS 2022 – Volkszählungen zwischen Recht\, Politik und Sozialwissenschaften“ - Das Volkszählungsurteil: Geburtsstunde eines Grundrechts?
DESCRIPTION:Vortrag: \n\n\n\nDr. Svenja Behrendt\, Exzellenzinitiative Digitalisierung und KI\, Universität Konstanz \n\n\n\nMelden Sie sich bitte hier für die Veranstaltung an https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=P_cyWPqwoEWA2X4yvX-oIs6CVPK7OjtFlPKPZ82o959URVJKMFE1RUYzM1BGREZZVjlQOEIwMzFRSC4u
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SUMMARY:Rettung aus höchster Not – ein (altes) Rechtsproblem. Der übergesetzliche Notstand
DESCRIPTION:Prof. Dr. Joachim Renzikowski\, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \n\n\n\nBegleitend zur Ausstellung „Extreme Situationen\, schnelle Entscheidungen. Helmut Schmidt gegen Sturmflut und RAF-Terror“ lädt die Bibliothek zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. In Vorträgen und Podiumsgesprächen sowie anhand von Filmvorführungen werden Wissenschaftler und Publizisten unterschiedlicher Fachrichtungen einzelne Themenaspekte beleuchten und neue Perspektiven in den Blick nehmen.Verbot das Grundgesetz die Rettung und Versorgung von Sturmflut-Opfern durch die Bundeswehr? Hat Helmut Schmidt\, der Hamburger Polizeisenator\, sich darüber hinweggesetzt\, beherzt\, in einem „übergesetzlichen Notstand“? War die Bonner Verfassung erneut keine Orientierungshilfe\, als zu entscheiden war\, ob der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und die 91 Insassen eines gekidnappten Lufthansa-Jets gerettet werden sollten – zum Preis der Freilassung inhaftierter Terroristen? Musste Schmidt\, mittlerweile Bundeskanzler\, erneut zurückgreifen auf „das schmerzhaft im Gewissen geprüfte Fazit“ seiner politischen Lebenserfahrung und seiner moralischen Einsicht? War er unausweichlich schuldhaft verstrickt – wie in einem antiken Drama? \n\n\n\n \n\n\n\nWie weit darf man gehen\, um sich oder eine andere Person aus höchster Lebensgefahr zu retten? Diese Frage wird wohl schon so lange diskutiert\, wie man überhaupt über Recht nachdenkt\, und die Namen der Fälle reichen vom „Brett des Karneades“ (ein Schiffbrüchiger stößt einen anderen von der rettenden Planke) über den „Mignonette-Fall“ (die Besatzung eines Rettungsbootes tötet und verzehrt den Schiffsjungen) bis zum „Weichensteller-Fall“ (durch das Umstellen einer Weiche wird der Tod von vielen auf Kosten des Lebens von wenigen gerettet) und schaffen es sogar in Theatersäle und Kinos („Terror“ von Ferdinand von Schirach). Ausgehend vom utilitaristischen Kalkül des größtmöglichen Nutzens scheint die Lösung ganz einfach: Die größere Zahl der Geretteten gewinnt. Bemerkenswerterweise ist die Diskussion im Utilitarismus wesentlich zurückhaltender und vor dem Hintergrund unantastbarer Menschenrechte verbietet sich das reine Zählen von selbst. Joachim Renzikowski stellt in seinem Vortrag verschiedene Notstandssituationen vor und diskutiert ihre Lösungen im deutschen Recht.
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SUMMARY:Rüstungskontrolle vor\, während und nach dem Krieg in der Ukraine
DESCRIPTION:Dr. Ulrich Kühn\, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung  „Der Krieg gegen die Ukraine aus Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung“
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SUMMARY:HSU Cup 2022
DESCRIPTION:#Challenge Accepted\n\n\n\n7:10 Uhr Großes Antreten\, anschl. Feldgottesdienst \n\n\n\n8:30 bis 16:30 Uhr Wettkämpfe \n\n\n\nca 18:30 Uhr Abschlussantreten mit Siegerehrrung. Anschl. HSU Cup Night
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SUMMARY:Symposium Universität und militärische Sicherheit
DESCRIPTION:Blick auf die Ein- und Ausfahrt der Helmut-Schmidt-Universität am Holstenhofweg\, im Vordergrund hängt zu Demonstrationszwecken ein Schild mit der Aufschrift „Militärischer Sicherheitsbereich“\n\n\n\nDonnerstag\, 19. Mai 2022\n\n\n\n09:00 – 09.30 Uhr Registrierung/Begrüßungskaffee \n\n\n\n09:30 – 10:00 Uhr Begrüßung durch den Präsidenten und erste Problemskizze \n\n\n\nNach der Begrüßung durch Prof. Dr. Klaus Beckmann (Universitätspräsident) skizzieren der Präsident\, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jens P. Wulfsberg (ehemaliger Dekan der Fakultät Maschinenbau) und Univ.-Prof. Dr. Olaf Sanders (Mitglied des Akademischen Senats) die Umwandlung des Campus der Helmut-Schmidt-Universität in einen Militärischen Sicherheitsbereich\, die den Anlass zu diesem Symposium bildet\, weil viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befürchten\, dass die Universität dadurch Schaden nimmt\, aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Akzenten. \n\n\n\n10:00 – 11:15 Uhr (Militärische) Sicherheit der Universität (Organisation: Major Dipl.-Pol. Julian Becker) \n\n\n\nDie Bundeswehr als Organisation und Soldaten als sichtbare Angehörige dieser Organisation sind einer höheren Gefährdung ausgesetzt als Angehörige ziviler Universitäten oder die allgemeine Bevölkerung. Diese Gefährdung entwickelt sich dabei dynamisch\, und ihre Analyse erfordert regelmäßige Anpassungen der Schutzmaßnahmen. Das Bundesministerium der Verteidigung hat daher die Einrichtung eines Militärischen Sicherheitsbereichs als erforderlich angeordnet. Welche konkreten Bedrohungshinweise haben zu dieser Entscheidung geführt? Was hat die Einrichtung des Militärischen Sicherheitsbereichs für Folgen für den Campus? Wie geht die Universität der Bundeswehr in München\, wo es bereits seit vielen Jahren einen Militärischen Sicherheitsbereich gibt\, damit um? \n\n\n\nEs tragen vor: \n\n\n\nMajor Dipl.-Pol. Julian Becker\, Leiter des Studierendenfachbereich B (GeiSo) und militärischer Projektoffizier für das Symposium (Moderation)Oberst i. G. Hermann Josef Hanke\, Höherer Offizier Militärische Sicherheit der Bundeswehr (angefragt)Hauptmann Dominique Nitzinger\, Oberleutnant Nicole Steinicke\, S2/Sicherheitsbeauftragter Universität der Bundeswehr München (grundsätzliche Teilnahme bestätigt\, konkrete Teilnehmer folgen)\n\n\n\n \n\n\n\nKaffeepause \n\n\n\n11:30 – 13:00 Uhr Geschichte der Bundeswehruniversitäten (Organisation: Dr. Jan Stöckmann) \n\n\n\nHervorgegangen aus der Bildungsreform der Bundeswehr in den frühen 1970er Jahren ist die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg bis heute ein zentraler Baustein der Offizierslaufbahn sowie eine Sondererscheinung in der deutschen Hochschullandschaft. Ihre Gründungsidee war es\, ein akademisches Studium in das Ausbildungssystem der Bundeswehr zu integrieren\, den Soldatenberuf attraktiver zu machen und so gleichsam mit gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt zu halten. Doch was waren die tieferen Beweggründe der Gründerväter (der Gründungsausschuss war rein männlich besetzt)? Welche Spannungsverhältnisse taten sich auf? Und wie ist vor diesem Hintergrund die Debatte um einen Militärischen Sicherheitsbereich auf dem Campus der Universität heute zu beurteilen? \n\n\n\nEs diskutieren: \n\n\n\nUniv.-Prof. Dr. Carola Groppe\, Dekanin der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften (Moderation)Prof. Dr. Eckardt Opitz\, Oberstleutnant i. G. a. D\, Historiker\, Mitglied des Gründungsausschusses der HSU/UniBwH und ehem. VizepräsidentProf. Dr. Achatz von Müller\, Historiker und Mitglied des Gründungsausschusses der HSU/UniBwH\n\n\n\n \n\n\n\nGemeinsames Mittagessen in der Truppenküche \n\n\n\n14:00 – 15:30 Uhr Universitäten als öffentliche Orte (Organisation: Univ.-Prof. Dr. Teresa Koloma Beck) \n\n\n\nDie gesellschaftliche Relevanz von Universitäten besteht nicht nur darin\, dass in ihnen gelehrt und geforscht wird. Universitäten sind immer auch öffentliche Orte\, an denen die offene Gesellschaft beobachtbar und erfahrbar wird. Ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Leben geht also über die Produktion von Wissen und Absolvent:innen hinaus. In der Alltagspraxis der Universität vollzieht sich die Herstellung demokratischer Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen erscheint die Einrichtung eines Militärischen Sicherheitsbereichs an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg als Teil eines breiteren Trends: Denn seit den frühen 2000er Jahren lässt sich in verschieden gesellschaftlichen Bereichen beobachten\, wie die Wahrnehmung von Bedrohungen der Sicherheit zu einschneidenden Veränderungen der Gestalt und Funktionsweise öffentlicher Orte führt. Das Panel nimmt diese Entwicklungen in den Blick. Es diskutiert Universitäten im Spannungsfeld der doppelten Anforderung\, ein sicherer aber auch ein öffentlicher Ort zu sein. In einem kontrastierenden Vergleich mobilisiert es dazu auch Erfahrungen aus einem Kontext\, in dem Bedrohungen das öffentliche Leben deutlich und nachhaltig geprägt haben – Afghanistan –\, und fragt\, welche Einsichten sich aus den Beobachtungen dort für aktuelle Debatten hier gewinnen lassen. \n\n\n\nEs tragen vor und diskutieren: \n\n\n\nRohullah Amin\, Mitarbeiter der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und sozialer Wandel an der HSU\, ehemals Dozent an der American University of Afghanistan und geschäftsführender Direktor des American Institute of Afghanistan StudiesDipl.-Soz. Tobias Hauffe\, Mitarbeiter der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und sozialer WandelUniv.-Prof. Dr. Teresa Koloma Beck\, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und sozialer Wandel\n\n\n\n \n\n\n\nKaffeepause \n\n\n\n16:00 – 17:45 Uhr Internationale Kooperationen (Organisation: Univ.-Prof. Dr. Michael Staack) \n\n\n\nInternationale wissenschaftliche Kooperationen sind nicht nur von zentraler Bedeutung für wissenschaftlichen Fortschritt an sich\, sondern können auch wichtige Beiträge leisten\, um gerade im Dialog mit nicht-westlichen Staaten Kommunikation zu verstärken und Empathie zu fördern. Seitens des BMVg sind in den letzten Jahren Bestrebungen zu beobachten\, solche Kooperationen zu erschweren oder zu beenden. Im Rahmen dieses Panels soll über die Relevanz internationaler Kooperation und den Austausch mit Wissenschaft „schwieriger Staaten“ angesichts der Einführung beschränkter Wissenschaftsfreiheit durch einen „Militärischen Sicherheitsbereich“ diskutiert werden. \n\n\n\nEs diskutieren: \n\n\n\nUniv.-Prof. Dr. Hans Koller\, Professor für Betriebswirtschaftslehre\, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement (Moderation)Prof. Dr. Katja Levy\, Politikwissenschaftlerin und Sinologin\, University of ManchesterProf. Dr. Götz Neuneck\, Vereinigung Deutscher Wissenschafter/Internationale Pugwash BewegungUniv.-Prof. Dr. Michael Staack\, Professor für Politikwissenschaft\, insbesondere Theorie und Empirie der Internationalen Beziehungen\n\n\n\n \n\n\n\nAbendimbiss \n\n\n\n19:00 – 20:30 Uhr Diskusionsveranstaltung in Kooperation mit der Körber-Stiftung (im KörberForum) \n\n\n\n„Die Bundeswehr und die offene Gesellschaft: Sicherheit und Freiheit im historischen Kontext” (Programm folgt) \n\n\n\n\n\n\n\nFreitag\, 20. Mai 2022\n\n\n\n09:00 – 09:30 Uhr Begrüßungskaffee \n\n\n\n09:30 – 10:30 Uhr Bau und Bildung: Akademie\, Collegium\, Universität. Von Platons Akademie im Nordwesten Athens bis zur Douaumont-Kaserne in Hamburg-Jenfeld (Organisation: Univ.-Prof. Dr. Burkhard Meißner) \n\n\n\nDie Geschichte der Universitäten\, Hochschulen\, Kollegien\, Akademien und anderen höheren Bildungseinrichtungen ist im Abendland so lang wie die der Kasernen. Im klassischen Griechenland in Einrichtungen in den großen Zentralstädten und im Römischen Reich im ganzen Mittelmeerraum fand höhere Bildung im frühen und hohen Mittelalter als klösterliche Veranstaltung statt. Im späteren Mittelalter und in der Neuzeit bildeten sich städtische Hochschulen und Universitäten neu und werden zu einem Motor offener\, sich fortschrittlich entwickelnder Gesellschaften. Zu Beginn des 21. Jhdts. herrschen zwei Hochschultypen vor: offene städtische Ensembles einerseits und abgeschlossene Gebilde mit Wache\, Drehkreuz und Zaun. Die Helmut-Schmidt-Universität\, im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts. als „offene Hochschule“ auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne entstanden\, wird im ersten Drittel des 21. Jahrhunderts wieder zur Kaserne. \n\n\n\nEs tragen vor: \n\n\n\nDr. Michael Jonas\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am German Institute for Defence and Strategic StudiesUniv.-Prof. Dr. Burkhard Meißner\, Althistoriker und Professor für Alte Geschichte\n\n\n\n \n\n\n\nKaffeepause \n\n\n\n10:45 – 12:30 Uhr Universität\, Bildung und (militärische) Sicherheit (Organisation: Univ.-Prof. Dr. Olaf Sanders) \n\n\n\nUniversitäten sind Orte der Bildung. Bildung setzt schon für Humboldt „Freiheit“ und „Mannigfaltigkeit von Situationen“ voraus. Die Einrichtung eines Militärischen Sicherheitsbereichs schränkt die Bildungsmöglichkeiten der Helmut-Schmidt-Universität absehbar ein. Wie stark\, darüber lässt sich bisher nur spekulieren. Diese Einschränkung\, die im Interesse der Bundeswehr liegt\, kann also zugleich nicht im Interesse der Bundeswehr liegen\, die Offiziere ausbildet\, die (auch) zukünftig in neuen Situationen neue Strategien zur Problemlösung entwickeln sollen\, was selbst wiederum Bildungsprozesse voraussetzt. Diesen sich zukünftig zuschärfenden Widerstreit gilt es zu ergründen. \n\n\n\nEs geben Statements ab und diskutieren: \n\n\n\nDr. habil. Carsten Bünger\, Erziehungswissenschaftler mit Arbeitsschwerpunkt kritischer Erziehungswissenschaft\, derzeit Vertretungsprofessor an der PH Schwäbisch GmündProf. Dr. Kerstin Jergus\, Professorin für Systematische Erziehungswissenschaft an der TU Braunschweig mit Arbeitsschwerpunkt UniversitätProf. Dr. Karl-Josef Pazzini\, Psychoanalytiker\, bis 2014 Professor für Bildende Kunst und Bildungstheorie an der Universität HamburgOberstleutnant i. G. Dipl.-Vw. Stefan Quandt\, persönlicher Referent des Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und ehemaliger Sprecher des Studentischen Konvents an der HSU/UniBwHUniv.-Prof. Dr. Olaf Sanders\, Professor für Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen (Moderation)\n\n\n\n \n\n\n\nMittagssnack \n\n\n\n13:00 – 14:30 Uhr Bildungsauftrag der Universität und Ausbildung in den Streitkräften. Widerstreit oder Synergieeffekt? (Organisation: Leutnant Nils Voßhage) \n\n\n\nDie Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg folgt als Universität dem Kernauftrag der Pflege und Entwicklung von Forschung\, Wissenschaft und Lehre. Als Bundeswehruniversität ist sie so unabhängig wie es Landesuniversitäten und sogar Privatuniversitäten sind.Durch die Lehre\, die an Universitäten im Idealfall der Forschung eng verbunden ist\, ist sie der Bildung verpflichtet. In der Offiziersausbildung der Bundeswehr stellt das universitäre BA/MA-Intensivstudium einen elementaren Ausbildungsabschnitt zur Prägung und Entwicklung leistungsfähiger Offiziere dar. Von manchen Militärs\, aber auch von einigen Studierenden wird das Studium als „längster Lehrgang der Bundeswehr“ bezeichnet\, was das wissenschaftliche Studium als Kern der Offiziersausbildung erscheinen lässt\, aber in der akademischen Community auch als „geringschätzig“ missverstanden werden kann.Diesen alten\, auf den ersten Blick erscheinenden Widerstreit zwischen Ausbildung und Bildung gilt es im Abschlusspanel von den beiden Seiten zu beleuchten. Dazu wollen wir einen Vertreter aus dem Bereich Ausbildung der Streitkräfte und eine Wissenschaftlerin miteinander ins Gespräch bringen\, das sich abschließend für das Publikum des Symposiums öffnet. \n\n\n\nEs sprechen und diskutieren: \n\n\n\nUniv.-Prof. Dr. Carola Groppe\, Professorin für Historische BildungsforschungOberst Dr. Sven Lange\, Kommandeur des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr\, PotsdamLeutnant Nils Voßhage\, B. A.\, Student im Masterstudiengang „Internationale Beziehungen“ (Moderation)\n\n\n\n \n\n\n\n14:30 Uhr Ausklang \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung erforderlich\n\n\n\nPer E-Mail an symposiUM@hsu-hh.de
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SUMMARY:Ringvorlesung 2022 „…und es gibt sie doch!“ Frauen in der Wissenschaft
DESCRIPTION:Andrea Reichenberger » Gender und Diversity: Herausforderungen und Perspektiven für die Wissenschaftsgeschichte \n\n\n\nDie Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung erhalten Sie\, nachdem Sie sich unter Ringvorlesung_GleiBziv@hsu-hh.de angemeldet haben.
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SUMMARY:Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die europäische Asyl- und Migrationspolitik: Humanität\, Zynismus und vage Perspektiven
DESCRIPTION:Prof. Dr. Annette Jünemann\, HSU\, Politikwissenschaft \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung  „Der Krieg gegen die Ukraine aus Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung“
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SUMMARY:Zur aktuellen Entwicklung in Burkina Faso
DESCRIPTION:Frau Prof.‘in Dr. Bettina Engels  \n\n\n\nFreie Universität Berlin \n\n\n\nDer Gastvortrag findet digital über Zoom statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Herrn Aihou (E-Mail: w878838@hsu-hh.de) an.
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe „ZENSUS 2022 – Volkszählungen zwischen Recht\, Politik und Sozialwissenschaften“ -
DESCRIPTION:Vortrag: \n\n\n\nProf. Dr. Marion Albers\, Professur für Öffentliches Recht\, Informations- und Kommunikationsrecht\, Gesundheitsrecht und Rechtstheorie\, Universität Hamburg \n\n\n\nMelden Sie sich bitte hier für die Veranstaltung an https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=P_cyWPqwoEWA2X4yvX-oIs6CVPK7OjtFlPKPZ82o959URVJKMFE1RUYzM1BGREZZVjlQOEIwMzFRSC4u
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SUMMARY:Was bedeutet der 20. Juli 1944 heute?
DESCRIPTION:Der 20. Juli von heute aus betrachtet\n\n\n\nGespräch zwischen Dr. Percy Smend\, Enkel des Widerstandskämpfers und Offiziers Günther Smend\, und Dr. Peter Tauber\, Staatssekretär a. D.\, Historiker und Reserveoffizier. Mit anschließender Diskussion.
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SUMMARY:Digitalisierung von Parteien und Verbänden
DESCRIPTION:Dr. Paula Nitschke \n\n\n\nUniversität Augsburg
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SUMMARY:1977 und heute: Verbrecher erpressen den Staat – was tun?
DESCRIPTION:Begleitend zur Ausstellung „Extreme Situationen\, schnelle Entscheidungen. Helmut Schmidt gegen Sturmflut und RAF-Terror“ lädt die Bibliothek zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. In Vorträgen und Podiumsgesprächen sowie anhand von Filmvorführungen werden Wissenschaftler und Publizisten unterschiedlicher Fachrichtungen einzelne Themenaspekte beleuchten und neue Perspektiven in den Blick nehmen.Verbot das Grundgesetz die Rettung und Versorgung von Sturmflut-Opfern durch die Bundeswehr? Hat Helmut Schmidt\, der Hamburger Polizeisenator\, sich darüber hinweggesetzt\, beherzt\, in einem „übergesetzlichen Notstand“? War die Bonner Verfassung erneut keine Orientierungshilfe\, als zu entscheiden war\, ob der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und die 91 Insassen eines gekidnappten Lufthansa-Jets gerettet werden sollten – zum Preis der Freilassung inhaftierter Terroristen? Musste Schmidt\, mittlerweile Bundeskanzler\, erneut zurückgreifen auf „das schmerzhaft im Gewissen geprüfte Fazit“ seiner politischen Lebenserfahrung und seiner moralischen Einsicht? War er unausweichlich schuldhaft verstrickt – wie in einem antiken Drama? \n\n\n\nHanns-Eberhard Schleyer ist eine ebenso gewichtige wie authentisch auftretende Person der Zeitgeschichte. Wie hat er vor 45 Jahren den sogenannten „Deutschen Herbst“ erlebt\, als sein Vater das Opfer der Rote Armee Fraktion wurde? Wie ist im Rückblick das damalige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu bewerten\, das zu Ungunsten der Familie Schleyer ausfiel? Wie ist es 2013 zur Verleihung des Hanns Martin Schleyer-Preises an Helmut Schmidt gekommen? Lassen sich Lehren für Gegenwart und Zukunft ziehen? Welche Rolle kommt den Medien in derartigen Szenarien zu?Das Publikum ist zum Dialog eingeladen. \n\n\n\nAuf dem Podium:Hanns-Eberhard Schleyer\, BerlinDr. Frederik Ferreau\, Universität KölnMatthias Iken\, Stellv. Chefredakteur Hamburger AbendblattPD Dr. Helmut Stubbe da Luz\, Historiker\, HamburgModeration: Burkhard Plemper\, Journalist\, Hamburg
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SUMMARY:Russlands Statusstreben und der Krieg in der Ukraine: Sozialpsychologische und sozialkonstruktivistische Perspektiven
DESCRIPTION:Dr. Regina Heller\, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Der Krieg gegen die Ukraine aus Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung“
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SUMMARY:Russlands Statusstreben und der Krieg in der Ukraine: Sozialpsychologische und sozialkonstruktivistische Perspektiven
DESCRIPTION:Dr. Regina Heller  \n\n\n\nInstitut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg
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SUMMARY:Ziviler Widerstand und Soziale Verteidigung
DESCRIPTION:Dr. Christine Schweitzer  \n\n\n\nBund für Soziale Verteidigung e.V.
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