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Entdecken, Vermessen Ordnen. Expeditionen im langen 19. Jahrhundert (17.-19.11.21)

17. Nov @ 17:00 - 22:00

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Im langen 19. Jahrhundert erlebten die europäischen Wissenschaften durch staatlich geführte oder individuelle Expeditionen erhebliche Neuerungen. Die weißen Flecken der Erde sollten erforscht werden. Alles, was fremd war, konnte in Besitz genommen und in den europäischen Gelehrtenstuben kategorisiert werden. Das Leben an den Peripherien wurde beschrieben, bewertet, ausgebeutet. Es galt, Sprachen, Kopfformen, Riten, Kunst, Tänze und vieles mehr aufzuzeichnen, einzuordnen und zu katalogisieren. Es war der Drang in die Ferne, an dem entlang sich ganze Fachdisziplinen bildeten und abgrenzten. Artefakte, Illustrationen und Abenteuergeschichten erzeugten die Selbstwahrnehmung für eine europäische Welt, die auf der Suche nach sich selbst und ihrer Herkunft war.

Diese Veranstaltung findet hybrid und nur für geladene Gäste statt. Virtuell kann man sich jedoch nach Anmeldung zur Konferenz dazuschalten.

Details

Datum:
17. November 2021
Zeit:
17:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Thomas-Ellwein-Saal
Gebäude M1, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr, Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
Deutschland

Veranstalter

Univ.-Prof. Dr. Jörn Happel
Hajo Raupach
Melanie Hussinger