FSPO VWL mit 3. ÄO

Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

PDF laden

(nichtamtliche Lesefassung)

Die Ordnung für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang „Volkswirtschaftslehre“ an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

wurde im Fakultätsrat beschlossen am 18.10.2012

vom Akademischen Senat gebilligt am 08.11.2012

durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg am 06.12.2012 genehmigt,

durch das Bundesministerium der Verteidigung am 11.12.2012 genehmigt und

im Hochschulanzeiger Nr. 13/ 2012 veröffentlicht am 18.12.2012

FSPO VWL Änderungen

Inhaltsverzeichnis

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Studienziele, Prüfungszweck, Akademische Grade

§ 3 Regelstudienzeit, Höchststudiendauer

§ 4 Aufbau des Studiums

§ 5 Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium

§ 6 Module und Leistungspunkte

§ 7 Prüfungsausschüsse

§ 8 Prüfende und Beisitzende

§ 9 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen

§ 10 Zulassung zu Modulprüfungen

§ 11 Modulprüfungen

§ 12 Interdisziplinäre Studienanteile

§ 13 Prüfungsformen

§ 14 Abschlussarbeiten

§ 15 Bewertung von Prüfungsleistungen und Notenbildung

§ 16 Wiederholung von Prüfungsleistungen

§ 17 Versäumnis und Rücktritt

§ 18 Täuschung und Plagiate

§ 19 Ordnungsverstoß und Verfahrensmängel

§ 20 Fortschrittskontrolle

§ 21 Auszug aus der Studienakte

§ 22 Bestehen und Nichtbestehen

§ 23 Zeugnis, Urkunde und Diplomanhang

§ 24 Ungültigkeit von Abschlussprüfungen

§ 25 Akteneinsicht und Klausureinsicht

§ 26 Inkrafttreten

Anlage 1: Modulübersicht für den Bachelor-Studiengang VWL

Anlage 2: Modulübersicht für den Master-Studiengang VWL

Anlage 3: Konkretisierung Wahlpflichtfach Allgemeine Vertiefung BSc/MSc VWL

 

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese studiengangspezifischen Bestimmungen ergänzen die Regelungen der Allgemeinen Prüfungsordnung der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (APO) für Bachelor- und Master-Studiengänge vom 14.6.2012 in der jeweils geltenden Fassung.

(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt Ablauf und Verfahren des Studiums und der Prüfungen des Bachelor-Studiengangs und des Master-Studiengangs im Fach Volkswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Universität).

 

§ 2 Studienziele, Prüfungszweck, Akademische Grade

(1) Das Studium an der Universität soll den Studierenden der Volkswirtschaftslehre fundierte fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Volkswirtschaftslehre, vermitteln, die es ihnen ermöglichen, in Bundeswehr, Wirtschaft oder Verwaltung verantwortliche Aufgaben zu übernehmen und zur Lösung wirtschaftlicher Problemstellungen wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden. Die Studierenden sollen zusätzlich in ihrem Studium die für ein breites und sich dynamisch veränderndes Berufs- und Einsatzfeld erforderlichen überfachlichen Kompetenzen erwerben; sie sollen lernen, das erworbene Wissen kritisch einzuordnen, zu bewerten und zu vermitteln. Das Studium soll auch dazu beitragen, sie zu lebenslangem Lernen und zur Teamarbeit zu befähigen. Aus diesem allgemeinen Auftrag leiten sich die Studienziele der wissenschaftlichen Bachelor- und Master-Studiengänge der Volkswirtschaftslehre gemäß den Absätzen 2 bzw. 4 ab.

(2) Studienziele des Bachelor-Studienganges Volkswirtschaftslehre sind die Vermittlung von grundlegenden fachlichen, methodischen und allgemein berufsqualifizierenden Kompetenzen, die für die einschlägige berufliche Praxis und ein Master-Studium befähigen. Dabei wird im Rahmen eines interdisziplinär angelegten wissenschaftlichen Studiums in den Fächern Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Mathematik und Statistik, Rechtswissenschaft und Verwaltungslehre die Fähigkeit vermittelt, sowohl spezielle Anwendungen als auch übergreifende Zusammenhänge selbständig zu erschließen. Neben der fachwissenschaftlichen Ausbildung umfasst das Studium auch die Vermittlung allgemeiner berufsqualifizierender Kompetenzen. Die Studierenden sollen einerseits auf Führungs- und Funktionsaufgaben im Beruf vorbereitet werden, andererseits aber auch die Befähigung für einen anschließenden Master-Studiengang erwerben.

(3) Die bestandene Bachelor-Prüfung ist ein erster berufsqualifizierender und wissenschaftlicher Abschluss. Durch diese Prüfung weist die oder der Studierende nach, dass sie oder er die Studienziele gemäß Absatz 2 erreicht hat.

(4) Ziele des Master-Studienganges sind die wissenschaftliche Durchdringung zentraler volkswirtschaftlicher Fachgebiete und die Vermittlung einer hervorragenden Qualifikation und Berufsbefähigung, unter anderem in den Vertiefungsbereichen „Monetäre und Internationale Ökonomik“ sowie „Markt und Staat“. Neben der Einübung spezieller Fachmethoden soll im Masterstudium auch die Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit vermittelt werden. Der Studiengang vermittelt die Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und deren eigenständige Umsetzung auf forschungs- und praxisorientierte Fragestellungen. Die Studierenden sollen einerseits auf herausgehobene Führungs- und Funktionsaufgaben im Beruf vorbereitet werden, andererseits aber auch die Befähigung für eine Promotion erwerben.

(5) Die Master-Prüfung führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden und wissenschaftlichen Abschluss des Studiums.

(6) Die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verleiht bei bestandener

• Bachelor-Prüfung den akademischen Grad „Bachelor of Science (B.Sc.)“

• Master-Prüfung den akademischen Grad „Master of Science (M.Sc.)“.

 

§ 3 Regelstudienzeit, Höchststudiendauer

Es gilt § 3 APO.

 

§ 4 Aufbau des Studiums

(1) Die volkswirtschaftlichen Studiengänge bestehen aus Modulen der Volkswirtschaftslehre, der Betriebswirtschaftslehre, der Mathematik und Statistik, der Rechtswissenschaft, der Verwaltungslehre, Psychologie, Soziologie und Modulen zum Erwerb allgemein berufsqualifizierender Kompetenzen. Nähere Angaben zu Inhalt und Aufbau des Studiums sind dem Modulhandbuch für den jeweiligen Studiengang und dem Modulhandbuch für die Interdisziplinären Studienanteile in der jeweils gültigen Fassung zu entnehmen. Innerhalb der einzelnen Fächer werden Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule unterschieden. Das Bachelor-Studium ist in eine Grundlagenphase (1. Studienabschnitt) und in eine Vertiefungsphase (2. Studienabschnitt) unterteilt.

(2) bis (3): Es gelten § 4 Abs 2 und 3 APO. Ausländische Studierende mit einer anderen Erstsprache als Deutsch haben das Sprachzertifikat SLP 3332 oder ein äquivalentes Zertifikat in der deutschen Sprache nachzuweisen.

(4) Die zeitliche Abfolge der einzelnen Module, die Voraussetzungen für die Teilnahme an den Modulen sowie die Art, Dauer und Gewichtung der zugehörigen Prüfungsleistungen ergeben sich aus den tabellarischen Übersichten in der Anlage 1 für den Bachelor-Studiengang und in der Anlage 2 für den Master-Studiengang.

 

§ 5 Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium

(1) bis (3): Es gelten § 5 Abs. 1 bis 3 APO.

(4) Fachlich einschlägig i.S. von § 5 Abs. 3, Satz 1 APO ist ein volkswirtschaftlicher Bachelorstudiengang mit mindestens 180 Leistungspunkten. Über die Zulassung von Studierenden mit anderen Bachelor-Abschlüssen entscheidet der Prüfungsausschuss.

(5) Studierende, deren Abschlussnote um weniger als 0,5 hinter der gem. Abs. 3 geforderten Note zurückbleibt, können ihre Eignung für den Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre in einem Qualifizierungsgespräch nachweisen. Dieses Qualifizierungsgespräch sollte innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Abschlussnote beim Prüfungsausschuss beantragt werden. Das Qualifizierungsgespräch wird von einer Kommission durchgeführt, die aus zwei Professoren bzw. Professorinnen besteht. Die Kommissionsmitglieder sowie deren Stellvertretungen werden durch den Prüfungsausschuss für zwei Jahre bestellt. Das Qualifizierungsgespräch dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten und dient der Feststellung der Befähigung und Motivation für den Master-Studiengang. Die wesentlichen Inhalte und das Ergebnis des Gesprächs werden protokolliert. Die Mitglieder der Kommission stellen fest, ob sie den Studierenden bzw. die Studierende für den Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre für geeignet halten und teilen ihr Ergebnis unverzüglich dem Prüfungsausschuss mit. Der Prüfungsausschuss teilt das Ergebnis in einem schriftlichen Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung unverzüglich dem bzw. der Studierenden und dem Prüfungsamt mit. Eine Wiederholung des Qualifizierungsgesprächs ist nicht möglich.

(6) Es gilt § 5 Abs. 6 APO.

 

§ 6 Module und Leistungspunkte

Es gilt § 6 APO.

 

§ 7 Prüfungsausschüsse

Es gilt § 7 APO.

 

§ 8 Prüfende und Beisitzende

Es gilt § 8 APO.

 

§ 9 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen

Es gilt § 9 APO.

 

§ 10 Zulassung zu Modulprüfungen

(1) bis (5): Es gilt § 10 Abs. 1 bis 5 APO.

(6) Versäumen Studierende die Antragstellung nach § 10 Abs. 1 Nr. 4 APO, gelten sie in Pflichtmodulen ihres Fachtrimesters und in von ihnen belegten Wahlpflichtmodulen gleichwohl als zur anstehenden Prüfung zugelassen, wenn die Voraussetzungen des § 10 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 APO erfüllt sind.

 

§ 11 Modulprüfungen

(1) bis (2): Es gilt § 11 Abs. 1 bis 2 APO.

(3) Die in dem Studiengang VWL angebotenen Module, etwaige Zulassungsvoraussetzungen für die Modulprüfung, Art und Umfang der geforderten Prüfungsleistungen sowie die dem Modul zugeordneten Leistungspunkte sind den Anlagen 1 bis 3 zu entnehmen. Falls in den Anlagen 1 und 2 alternative Prüfungsformen vorgesehen sind, ist die zur Anwendung kommende Art der Prüfung spätestens in der ersten Sitzung der betreffenden Lehrveranstaltung bekannt zu geben.

(4) bis (7): Es gilt § 11 Abs. 4 bis 7 APO.

 

§ 12 Interdisziplinäre Studienanteile

Es gilt § 12 APO.

 

§ 13 Prüfungsformen

(1) Klausurarbeiten sind unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Arbeiten, in denen vorgegebene Aufgaben selbständig und nur mit den von den Prüfenden zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel für Klausuren in der Grundlagenphase des Bachelor-Studiums 20 Minuten pro Trimesterwochenstunde (TWS ), in der Vertiefungsphase des Bachelor-Studiums sowie im Master-Studium 30 Minuten pro TWS. Siehe hierzu die Angaben in den Anlagen 1 und 2.

(2) In der Grundlagenphase des Bachelor-Studiums können Klausurarbeiten ganz oder teilweise im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple Choice) durchgeführt werden. In der Vertiefungsphase des Bachelor-Studiums soll von dieser Möglichkeit nur in Ausnahmefällen Gebrauch gemacht werden, die dem Prüfungsausschuss gegenüber zu begründen sind. Bei Klausurarbeiten im Antwort-Wahl-Verfahren sind die Ausführungsbestimmungen der Universität zu Multiple-Choice-Prüfungen zu beachten.

(3) Eine mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch, in dem die Studierenden darlegen sollen, dass sie den Prüfungsstoff beherrschen. Mündliche Prüfungen werden von zwei Prüfenden oder von einem bzw. einer Prüfenden in Gegenwart eines oder einer sachkundigen Beisitzenden durchgeführt. Die Dauer beträgt 30 bis 60 Minuten, bei Modulprüfungen oder Teilmodulprüfungen mit weniger als 4 LP mindestens 20 Minuten. Die mündliche Prüfung kann als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung von bis zu vier Studierenden abgelegt werden. Die oder der Beisitzende ist vor der Notenfestsetzung zu hören. Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der Prüfung sind in einem von den Prüfenden und Beisitzenden zu unterzeichnenden Protokoll festzuhalten. Mündliche Prüfungen finden nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse hochschulöffentlich statt; Studierende, die zu der betreffenden Prüfung angemeldet sind, sind ausgeschlossen. Auf Antrag eines Prüflings ist die Öffentlichkeit auszuschließen.

(4) Andere Prüfungsformen (z.B. Hausarbeiten, Referate, Projekt- oder Studienarbeiten, Essays, Praktikumsberichte und Kolloquien) sind statthaft. Näheres regeln die Anlagen 1-2. Sind mehrere Prüfungsformen zulässig, setzen die Prüfenden die jeweilige Prüfungsform für die einzelne Veranstaltung sowie die formalen Prüfungsbedingungen fest und teilen sie in den Kursplänen mit. Dies gilt insbesondere auch für die konkrete Ausgestaltung im Sinne der Absätze 3 bis 11. Prüfungen können nach Genehmigung des Prüfungsausschusses auch in geeigneter elektronischer Form durchgeführt werden. Die Fakultät erlässt dazu ggf. Ausführungsbestimmungen. Der Prüfer oder die Prüferin evaluiert die probeweise eingeführte Prüfungsform und leitet die Ergebnisse der Evaluation in schriftlicher oder elektronischer Form dem Prüfungsausschuss zu.

(5) Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Bearbeitung einer vorgegebenen Aufgabe, die den Stoff der betreffenden Lehrveranstaltung erweitert oder vertieft. Die Bearbeitungszeit wird von dem oder der Lehrenden festgelegt. Der Umfang beträgt 10 bis 35 Seiten.

(6) Ein Referat ist der mündliche Vortrag über ein vorgegebenes Thema. Der Vortrag dauert mindestens 20, höchstens 60 Minuten. Es kann zusätzlich eine schriftliche Ausarbeitung des Vortragsthemas vorgesehen werden.

(7) Eine Seminarleistung umfasst in der Regel eine Hausarbeit und ein Referat und kann mit einem Nachweis der aktiven Teilnahme verbunden werden.

(8) Projektleistungen werden erfolgreich erbracht durch eine Vorstellung der Lösungsansätze zum gewählten Thema in Referatsform und/oder einen Abschlussbericht für das Projekt. Ein Projekt-Abschlussbericht umfasst in der Regel:

• die Beschreibung des Projektauftrags und seine Abgrenzung,

• die Erarbeitung theoretischer Voraussetzungen für die Bearbeitung des Projektauftrags, insbesondere die Auswahl der geeigneten Methoden unter Einbeziehung und Auswertung einschlägiger Literatur,

• die Dokumentation des Projektablaufs und der Projektergebnisse.

Beinhaltet das Projekt eine Implementierungsleistung, so kann die Prüfungsleistung aus weiteren Elementen nach Maßgabe des oder der Prüfenden bestehen.

(9) Ein Praktikumsbericht soll erkennen lassen, dass die oder der Studierende nach didaktisch-methodischer Anleitung Studium und Praxis verbinden und die Phänomenologie der Praxis auf einem akademischen Niveau reflektieren kann. Der Bericht umfasst insbesondere eine Beschreibung der während des Praktikums wahrgenommenen Aufgaben sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den für das Praktikum relevanten betrieblichen Teilbereichen unter Auswertung einschlägiger Literatur. Der Umfang beträgt 15 bis 30 Seiten.

(10) Ein Kurzvortrag bezeichnet eine mündliche Präsentation im Umfang von 10 bis 20 Minuten.

(11) Ein „eigenständiger Beitrag“ ist eine Leistung, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen nachweisbar erbracht wird, z.B. durch Aufgabenlösungen, Kurzvorträge oder die aktive Beteiligung an der Lehrveranstaltung. Die Bescheinigung eines „eigenständigen Beitrages“ kann nach Maßgabe des Prüfers oder der Prüferin mit einem Nachweis der aktiven Teilnahme verbunden werden.

(12) Mit Ausnahme der Klausurarbeiten sind schriftliche Arbeiten zum Zwecke des Einsatzes von Plagiatserkennungssoftware zusätzlich in einer elektronisch verarbeitbaren Version abzugeben; § 14 Abs. 8 APO gilt entsprechend.

(13) Im Übrigen gilt § 13 Abs. 7 und 8 APO.

 

§ 14 Abschlussarbeiten

(1) Es gilt § 14 Abs. 1 APO.

(2) Abschlussarbeiten im Bachelor- und Masterstudiengang VWL sollen aus dem Kernbereich des Faches stammen. Abschlussarbeiten aus dem Bereich der ISA sind nicht zulässig.

(3) bis (4): Es gilt § 14 Abs. 3 bis 4 APO.

(5) Das Modul für die Bachelor-Arbeit umfasst die Abschlussarbeit mit einem Bearbeitungszeitraum von zehn Wochen und einem Umfang von zwölf Leistungspunkten sowie ein Kolloquium mit einem Umfang von vier Leistungspunkten. Das Modul für die Master-Arbeit umfasst die Abschlussarbeit mit einem Bearbeitungszeitraum von zwölf Wochen und einem Umfang von 22 Leistungspunkten sowie ein Kolloquium mit einem Umfang von sechs Leistungspunkten. Der Umfang der Bachelor-Arbeit beträgt 35 bis 70 Seiten, der der Master-Arbeit 55 bis 90 Seiten. Ausnahmen aufgrund der Besonderheit der Themenstellung sind zulässig.

(6) Im Erstversuch soll die Bearbeitung der Bachelor-Arbeit bis zum 31. Oktober im siebten Trimester abgeschlossen sein. Wird diese nicht spätestens am 1. April des dritten Studienjahres übernommen, gilt sie gemäß § 17 APO als mit nicht ausreichend bewertet. Wird die Master-Arbeit nicht spätestens am 1. Tag des fünften Trimesters im Master-Studiengang übernommen, gilt sie gemäß § 17 APO als mit nicht ausreichend bewertet.

(7) bis (10): Es gilt § 14 Abs. 7 bis 10 APO.

 

§ 15 Bewertung von Prüfungsleistungen und Notenbildung

(1) bis (3): Es gilt § 15 Abs. 1 bis 3 APO.

(4) Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen, so muss entweder jede Teilprüfung bestanden sein oder es können nicht bestandene Teilprüfungen durch Verrechnung mit bestandenen Teilprüfungen kompensiert werden. Über etwaige Kompensationsmöglichkeiten geben die Anlagen 1 und 2 Auskunft. Die Berechnung der Gesamtnote gem. § 15 Abs. 3 APO bleibt davon unberührt.

(5) Für die Module zur Sprachausbildung, zur Informations- und Literaturrecherche sowie zu den Interdisziplinären Studienanteilen aus dem Inhaltsbereich I ist die Bewertung auf die Feststellung »bestanden« oder »nicht bestanden« beschränkt.*)

(6) bis (7): Es gilt § 15 Abs. 6 bis 7 APO.

Fußnote:
*) Geändert durch die 3. ÄndO mit erstmaliger Wirkung für Studierende mit Studienbeginn HT 2016.

 

§ 16 Wiederholung von Prüfungsleistungen

(1) Prüfungen, die mit ausreichend (4,0) oder besser bewertet wurden, können nicht wiederholt werden.

(2) Prüfungen, die schlechter als ausreichend (4,0) bewertet werden, sind nicht bestanden und können zwei Mal wiederholt werden. Für die Wiederholung ist der jeweils nächste Prüfungstermin wahrzunehmen. Die erste Wiederholungsmöglichkeit wird grundsätzlich im auf die Durchführung des Moduls folgenden Trimester angeboten. Die zweite Wiederholungsmöglichkeit wird in der Regel durch Teilnahme an der entsprechenden Modulprüfung des folgenden Studienjahres angeboten. Besteht unter Berücksichtigung der individuellen Höchststudiendauer die Möglichkeit zur Teilnahme an der entsprechenden Modulprüfung des folgenden Studienjahres nicht oder wird das betreffende Modul in dem Folgejahr nicht angeboten, so kann die zweite Wiederholung als mündliche Prüfung angeboten werden.

(3) Prüfungsform und Prüfungsdauer der Wiederholungsprüfungen entsprechen den Vorgaben für die jeweilige Modulprüfung. In begründeten Ausnahmefällen kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses auf Antrag des Prüfers oder der Prüferin genehmigen, dass die zweite Wiederholung einer Klausur als mündliche Prüfung durchgeführt wird.

(4) Auf Antrag der bzw. des Studierenden kann eine Klausurarbeit bei erfolgloser Wahrnehmung der Zweitwiederholung um eine mündliche Prüfung gemäß § 16 Abs. 4 APO ergänzt werden. Die Dauer der Prüfung beträgt mindestens 20 und höchstens 60 Minuten. Der Antrag ist beim Prüfungsamt innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses zu stellen; die Prüfung soll innerhalb von sechs Wochen nach Antragstellung abgelegt werden. Die Zahl der mündlichen Ergänzungsprüfungen ist im Bachelor-Studium auf drei und im Master-Studium auf eine beschränkt. Besteht vor Ablauf der Frist für den Übergang in das Masterstudium gemäß § 5 Abs. 6 Satz 2 APO die Möglichkeit zur Teilnahme an der entsprechenden Modulprüfung des Folgejahres nicht, so kann die mündliche Ergänzungsprüfung bereits nach erfolgloser Wahrnehmung der Erstwiederholung beantragt werden; betrifft dies die Erstwiederholung aus einem Modul des sechsten Trimesters, ist der Antrag, abweichend von Satz 3, spätestens sechs Wochen vor Ablauf des achten Trimesters zu stellen. In den Fällen der § 17 Abs. 1 und § 18 APO ist eine Ergänzungsprüfung ausgeschlossen. Die Note der Wiederholungsprüfung errechnet sich als arithmetisches Mittel der einzelnen Noten der beiden erbrachten Prüfungsleistungen.“

(5) Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Teilleistungen, gelten die Absätze 1 bis 4 entsprechend.

(6) Wird die Bachelor- oder Master-Arbeit mit »nicht ausreichend« bewertet, kann sie nur einmal und nur mit einem anderen Thema wiederholt werden. Eine Rückgabe des Themas ist bei der Wiederholungsprüfung nicht zulässig. Die Wiederholung der Bachelor-Arbeit gilt hinsichtlich der Bearbeitungszeit spätestens zum 15. Juli des dritten Studienjahres als übernommen. Die Bachelor-Arbeit ist im Wiederholungsversuch spätestens am 30. September des dritten Studienjahres abzugeben. Die neue Master-Arbeit ist unverzüglich zu übernehmen. Sie gilt hinsichtlich der Bearbeitungszeit spätestens zum 30. September des zweiten Master-Studienjahres als übernommen. Für ihre Bearbeitung darf die Höchststudiendauer um maximal drei Monate überschritten werden.

 

§ 17 Versäumnis und Rücktritt

Es gilt § 17 APO.

 

§ 18 Täuschung und Plagiate

Es gilt § 18 APO.

 

§ 19 Ordnungsverstoß und Verfahrensmängel

Es gilt § 19 APO.

 

§ 20 Fortschrittskontrolle

Es gilt § 20 APO.

 

§ 21 Auszug aus der Studienakte

Es gilt § 21 APO.

 

§ 22 Bestehen und Nichtbestehen

Es gilt § 22 APO. Das Nichtbestehen eines Wahlpflichtmoduls kann durch das Bestehen alternativ wählbarer Module mit mindestens der erforderlichen Anzahl von Leistungspunkten geheilt werden. Die Gruppe der alternativ wählbaren Module kann in dem Anhang zu dieser Ordnung fachspezifisch begrenzt werden. Die Höchststudiendauer und die Fristen nach § 5 Abs. 6 APO sowie die Fortschrittskontrolle bleiben davon unberührt.

 

§ 23 Zeugnis, Urkunde und Diplomanhang

(1) bis (4): Es gilt § 23 Abs. 1 bis 4 APO.

(5) Das Prüfungsamt legt die Form der Angabe der relativen Leistungen in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung von Anforderungen der Statistik und des Datenschutzes fest.

(6) Es gilt § 23 Abs. 6 APO.

 

§ 24 Ungültigkeit von Abschlussprüfungen

Es gilt § 24 APO.

 

§ 25 Akteneinsicht und Klausureinsicht

Es gilt § 25 APO.

 

§ 26 Inkrafttreten

Diese Ordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2012 in Kraft. Sie gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium zum Herbsttrimester 2012 aufgenommen haben.

 

Anlagen

HSU

Letzte Änderung: 10. September 2019