FSPO BuErz Neufassung

Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg

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(nichtamtliche Lesefassung)

Auf Grund von § 112 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 des Hamburgischen Hochschulgesetzes vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl., S. 171) in der geltenden Fassung in Verbindung mit dem Übertragungsbescheid der Hamburgischen Behörde für Wissenschaft und Forschung vom 23. Oktober 1978 in der Neufassung vom 5. Juli 2007 wurde diese Ordnung für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft

im Fakultätsrat der Fakultät für Geistes-  und Sozialwissenschaften beschlossen am 15.11.2018
vom Akademischen Senat gebilligt am 13.12.2018

durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg genehmigt am 30.04.2019,

durch das Bundesministerium der Verteidigung genehmigt am 07.05.2019

und

im Hochschulanzeiger Nr. 05/19 veröffentlicht am 07.06.2019.

 

Änderung der Ordnung

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Ergänzende Bestimmungen

 

Zu § 2        Studienziele, Prüfungszweck, Akademische Grade
Zu § 4        Inhalt und Aufbau des Studiums

Zu § 5        Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium

Zu § 7        Prüfungsausschüsse

Zu § 10      Zulassung zu Modulprüfungen

Zu § 11      Modulprüfungen

Zu § 13      Prüfungsarten

Zu § 14      Abschlussarbeiten

Zu § 15      Bewertung von Prüfungsleistungen und Notenbildung

Zu § 16      Wiederholung von Prüfungsleistungen

Zu §22       Bestehen und Nichtbestehen

Zu § 23      Zeugnis, Urkunde und Diplomanhang

 

II. Inkrafttreten, Außerkrafttreten

 

III. Anlagen

Anlage 1: Modul- und Prüfungsliste

Anlage 2: Studienablaufplan Bachelor- und Masterstudium BuErz

 

Präambel

Diese Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung ergänzt die Regelungen der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Bachelor-Studiengänge und für die Master-Studiengänge an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in der jeweils geltenden Fassung.

 

I.  Ergänzende Bestimmungen

Zu § 2, Studienziele, Prüfungszweck, Akademische Grade

(1)     Im Bachelor-Studiengang und im Master-Studiengang eignen sich die Studierenden unter Berücksichtigung der Anforderungen in der sich verändernden Berufswelt die erforderlichen bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so an, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit und fundierter Urteilsfähigkeit, zu kritischer Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und zu verantwortlichem Handeln in Beruf und Gesellschaft fähig sein werden.

(2)     1Im Bachelor-Studiengang erwerben die Studierenden Grundkenntnisse, Methoden, Frageperspektiven und Theorien der Bildungs- und Erziehungswissenschaft. 2Er führt zu einem ersten berufsqualifizierenden und wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. 3Ziel des Studiums ist auch die Fähigkeit, das erworbene Wissen selbständig und berufsfeldspezifisch anzuwenden. 4Die Studierenden bereiten sich einerseits auf einen frühen Übergang in die Berufspraxis vor, andererseits erwerben sie auch die Befähigung für den anschließenden Master-Studiengang.

(3)     1Im Master-Studiengang erweitern und vertiefen die Studierenden ihre zuvor erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. 2Er führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden und wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. 3Die Studierenden lernen, bildungs- und erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse selbständig anzuwenden und ihre Bedeutung und Reichweite für die Lösung komplexer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Problemfelder zu reflektieren. 4Sie lernen ferner, selbständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und diese mit wissenschaftlichen Methoden zu beantworten.

(4)     1Die bestandene Bachelor-Prüfung ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, für den die Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften den akademischen Grad „Bachelor of Arts (B. A.)“ verleiht. 2Durch sie wird nachgewiesen, das in Abs. 2 beschriebene Studienziel erreicht zu haben.

(5)     1Die bestandene Masterprüfung ist ein zweiter berufsqualifizierender Abschluss, für den die Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften den akademischen Grad „Master of Arts (M. A.)“ verleiht. 2Durch sie wird nachgewiesen, das in Abs. 3 beschriebene Studienziel erreicht zu haben.

 

Zu § 4, Inhalt und Aufbau des Studiums

Zu § 4 Absatz 1:

(1)     1Das Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaft ist modularisiert. 2Die Ausgestaltung der Module ist durch §6 geregelt. 3Der Bachelor-Studiengang und der Master-Studiengang enthalten Module zur Entwicklung allgemeiner und fachspezifischer berufsqualifizierender Kompetenzen. 4Nähere Angaben zu Inhalt und Aufbau des Studiums sind dem Modulhandbuch für die beiden Studiengänge und dem Modulhandbuch für die Interdisziplinären Studienanteile in der jeweils gültigen Fassung zu entnehmen.

(2)     1Der Bachelor-Studiengang besteht aus Fachgebieten, Studienrichtungen, Wahlpflichtfächern, einem Praktikum im Umfang von 15 Leistungspunkten, Interdisziplinären Studienanteilen (ISA) gemäß § 12, Fremdsprachenausbildung gemäß § 4 Abs. 2 und 3, dem Modul »Informations- und Literaturrecherche« sowie der Abschlussarbeit im Umfang von zwölf Leistungspunkten. 2Das Fachgebiet »Allgemeine Erziehungswissenschaft« besteht aus sechs Pflichtmodulen. 3In diesen Modulen sind insgesamt 36 Leistungspunkte zu erwerben. 4Der Bereich »Studienrichtungen« besteht wahlweise aus der Studienrichtung »Erwachsenenbildung/ Weiterbildung« oder der Studienrichtung »Berufsbildung«, die jeweils drei Pflichtmodule im Umfang von insgesamt 24 Leistungspunkte umfassen. 5Die Studierenden wählen bis zum Ende der Orientierungswoche eine dieser Studienrichtungen. 6Übersteigt die Nachfrage das Platzangebot in der jeweiligen Studienrichtung, erfolgt die Zuordnung nach dem Losverfahren. 7Das Fachgebiet »Psychologie« besteht aus zwei Pflichtmodulen im Umfang von insgesamt 15 Leistungspunkten. 8Das Fachgebiet »Soziologie« besteht aus zwei Pflichtmodulen im Umfang von insgesamt 15 Leistungspunkten. 9Das Fachgebiet »Methoden« besteht aus drei Pflichtmodulen im Umfang von insgesamt 20 Leistungspunkten. 10Es werden die Wahlpflichtfächer »Beratungspsychologie«, »Personalmanagement«, «Geschichts­wissenschaft» oder «Bewegungswissenschaft»[1] angeboten, die aus jeweils zwei Modulen im Umfang von insgesamt 15 Leistungspunkten bestehen. 11Die Studierenden haben ein Wahlpflichtfach zu belegen.

(3)     1Der Master-Studiengang besteht aus Fachgebieten, Studienrichtungen, Wahlpflichtfächern, einem Praktikum im Umfang von zwölf Leistungspunkten, Interdisziplinären Studienanteilen (ISA) gemäß § 12 sowie der Abschlussarbeit im Umfang von 25 Leistungspunkten. 2Das Fachgebiet »Allgemeine Erziehungswissenschaft« besteht im Master-Studium aus vier Pflichtmodulen, aus denen insgesamt 22 Leistungspunkte zu erwerben sind. 3Die Belegung der Studienrichtung »Erwachsenenbildung/Weiterbildung« oder »Berufsbildung« richtet sich grundsätzlich nach der im Bachelorstudiengang absolvierten Studienrichtung. 4Die Belegung der jeweils anderen Studienrichtung ist nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten und nur bei Nachweis grundlegender Kenntnisse jener Studienrichtung möglich. 5Über das Vorliegen der Kenntnisse befindet bis zum Ende der ersten Veranstaltungswoche im Masterstudiengang eine Professorin oder ein Professor des aufnehmenden Faches, welche bzw. welchen der Prüfungsausschuss für das Hochschuljahr entsprechend bestellt hat. 6Die Studienrichtung »Erwachsenbildung/Weiterbildung« und die Studienrichtung »Berufsbildung« bestehen jeweils aus zwei Pflichtmodulen im Umfang von insgesamt 20 Leistungspunkten. 7Das Fachgebiet »Methoden besteht aus einem Pflichtmodul im Umfang von fünf Leistungspunkten. 8Von den Fachgebieten »Psychologie« und »Soziologie« ist bis zum Ende der ersten Veranstaltungswoche des Master-Studiengangs eines auszuwählen. 9Sie bestehen jeweils aus einem Pflichtmodul im Umfang von zehn Leistungspunkten. 10Es werden die Wahlpflichtfächer »Beratungspsychologie«, »Personalmanagement«, »Geschichtswissenschaft« und »Bewegungswissenschaft« angeboten. 11Die Belegung des Wahlpflichtfachs richtet sich grundsätzlich nach dem im Bachelorstudiengang absolvierten Wahlpflichtfach. 12Die Belegung eines davon abweichenden Wahlpflichtfachs ist nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten und nur bei Nachweis grundlegender Kenntnisse jenes Wahlpflichtfachs möglich. 13Über das Vorliegen dieser Kenntnisse befindet bis zum Ende der ersten Veranstaltungswoche im Masterstudiengang eine Professorin oder ein Professor des aufnehmenden Faches, welche bzw. welchen der Prüfungsausschuss für das Hochschuljahr entsprechend bestellt hat. 14Die Wahlpflichtfächer Beratungspsychologie, Geschichts­wissenschaft und Bewegungswissenschaft bestehen jeweils aus zwei Modulen im Umfang von insgesamt 16 Leistungspunkten. 15Das Wahlpflichtfach »Personalmanagement« besteht aus drei Pflichtmodulen im Umfang von insgesamt 16 Leistungspunkten.

Zu § 4 Absatz 2 Satz 2:

Ausländische Studierende mit einer anderen Erstsprache als Deutsch können das Sprachzertifikat SLP 3332 oder ein äquivalentes Zertifikat in der deutschen statt in der englischen Sprache nachweisen.

 

Zu § 5, Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium

Zu § 5 Absatz 4 Satz 2

1Fachlich einschlägig im Sinne von § 5 Absatz 3 Satz 1 sind gleiche oder verwandte Bachelor-Studiengänge der Bildungs- und Erziehungswissenschaft. 2Im Zweifel werden Einzelfallprüfungen durch den Prüfungsausschuss durchgeführt.

Zu § 5 Absatz 5:

1Die Eignung für den Masterstudiengang „Bildungs- und Erziehungswissenschaft“ kann in einem Qualifizierungsgespräch nachgewiesen werden. 2Für dieses Qualifizierungsgespräch gelten die folgenden Ausführungsbestimmungen:

1.   Zulassung zum Qualifizierungsgespräch

1Studierende, welche die Bedingungen gemäß § 5 Abs. 3 erfüllen, werden auf Antrag beim zuständigen Prüfungsausschuss zum Qualifizierungsgespräch zugelassen. 2Der Antrag sollte innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Abschlussnote gestellt werden.

2.   Dauer des Qualifizierungsgesprächs

1Das Qualifizierungsgespräch dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten und bezieht sich auf fachliche Inhalte des Bachelor-Studiengangs. 2Der Student bzw. die Studentin hat das Recht, drei Themen aus unterschiedlichen Fachgebieten vorzuschlagen. 3Der Prüfungsausschuss entscheidet über das Thema. 4Wesentlicher Inhalt und Ergebnis werden protokolliert.

3.   Kommission des Qualifizierungsgesprächs

1Die Kommission besteht aus zwei Professoren bzw. Professorinnen und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter bzw. einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin. 2Der Prüfungsausschuss bestellt die Kommissionsmitglieder.

4.   Feststellung des Ergebnisses des Qualifizierungsgesprächs

Die Mitglieder der Kommission stellen fest, ob sie den Studierenden bzw. die Studierende für den Master-Studiengang geeignet halten und teilen ihr Ergebnis unverzüglich dem Prüfungsausschuss mit.

5.   Bescheid des Prüfungsausschusses

1Der Prüfungsausschuss teilt das Ergebnis in einem schriftlichen Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung unverzüglich dem bzw. der Studierenden und dem Prüfungsamt mit. 2Eine Wiederholung des Qualifizierungsgesprächs ist nicht möglich.

 

Zu § 7, Prüfungsausschüsse
Zu § 7 Absatz 2:

Der Prüfungsausschuss besteht aus drei Professorinnen oder Professoren, einem hauptamtlich an der Universität tätigen Mitglied der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und zwei Studierenden.

Zu § 7 Absatz 3:

Das vorsitzende und stellvertretend vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses werden in seiner konstituierenden Sitzung durch den Prüfungsausschuss gewählt.

 

Zu § 10, Zulassung zu Modulprüfungen

Zu § 10 Absatz 3:

1Bei Lehrveranstaltungen besteht Anwesenheitspflicht. 2Die regelmäßige Teilnahme ist eine Zulassungsvoraussetzung zur Modulprüfung. Lehrende können festlegen, dass die Zahl der Fehltermine über die Regelung der Allgemeinen Prüfungsordnung hinaus begrenzt wird, wobei die Zahl eins nicht unterschritten werden darf.

Zu § 10 Absatz 6:

Versäumen Studierende die Antragstellung nach § 10 Abs. 1 Nr. 4, gelten sie in Pflichtmodulen ihres Fachtrimesters und in von ihnen belegten Wahlpflichtmodulen gleichwohl als zur anstehenden Prüfung zugelassen, wenn die Voraussetzungen des Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt sind.

 

Zu § 11, Modulprüfungen
Zu § 11 Absatz 3:

(s. Anlagen 1 und 2)

Zu § 11 Absatz 4:

1Die Prüfungsart in der ersten Wiederholungsprüfung kann von der in der Modul- und Prüfungsliste beschriebenen Art abweichen. 2Anstelle einer Klausur in der Erstprüfung kann die Leistung in der Wiederholungsprüfung aus einer Hausarbeit bestehen. 3Auch besteht die Möglichkeit, abweichend von der Erstprüfung die Wiederholungsprüfung als mündliche Prüfung durchzuführen.

Zu § 11 Absatz 5 Satz 1:

1In Modulen, deren Lehrveranstaltungen im Frühjahrstrimester enden, sind Erstprüfungen bis zum 15. November zu erbringen. 2Diese Erweiterung gilt nicht für das 5. Trimester im Masterstudiengang.

 

Zu § 13, Prüfungsarten
Zu § 13 Absatz 1:

(1)     1Zulässige Prüfungsformen im Bachelor- und Master-Studiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft sind die Folgenden. 2Die Bearbeitungsfrist und Bearbeitungskriterien werden von den Lehrenden festgelegt.

(2)     1Eine Hausarbeit ist das schriftliche Ergebnis einer Bearbeitung eines zwischen Lehrenden und Studierenden vereinbarten Themas. 2Frage- oder Problemstellung im Inhaltsbereich des Moduls werden vertiefend und/oder exemplarisch behandelt. 3Besondere Formen von Hausarbeiten sind Essays, annotierte Bibliographien usw. 4Sie können sowohl für Bestandteile der Modulprüfungen als auch für abschließende Modulprüfungen vorgesehen werden. 5Eine Hausarbeit kann einen Umfang ohne Literaturangaben von ca. 3500 bis 7000 Wörtern pro Student bzw. Studentin haben.

(3)     1Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende Arbeit, in der Aufgaben, die einen inhaltlichen Bezug zum Modul haben, selbstständig und in schriftlicher Form bearbeitet werden. 2Eine Klausur kann mindestens einstündig, höchstens vierstündig sein. 3Die Dauer einer Klausur richtet sich nach den Angaben in den Anlagen. 4Sie kann im Rahmen einer Lehrveranstaltung als Bestandteil der Modulprüfung oder als abschließende Modulprüfung gestellt werden. 5Klausurthemen werden von den Lehrenden festgelegt. 6Die Klausur kann auch im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple Choice) durchgeführt werden; hierbei sind die Ausführungsbestimmungen der Universität zu Multiple Choice- Prüfungen zu beachten.

(4)     1Eine mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch zwischen Lernenden (Prüfling) und Lehrenden (Prüfer/-in), in dem der Prüfling anhand von Fragen oder Problemstellungen seine Kompetenzen im Hinblick auf fachgebietsspezifische, thematisch eingegrenzte Theorien, empirische Befunde, Problemstellungen, Sachverhalte und Konzepte darlegen kann. 2Eine mündliche Prüfung kann zwischen 20 und 45 Minuten dauern. 3Sie kann als Bestandteil der Modulprüfung oder als abschließende Modulprüfung durchgeführt werden. 4Eine mündliche Prüfung wird benotet.

(5)     1Ein Referat ist ein Vortrag von einer Länge von mindestens 20 Minuten über ein zwischen Lehrenden und Studierenden vereinbartes Thema im Rahmen einer Modulveranstaltung oder des Moduls (Modulprüfung). 2An ein Referat schließt sich in der Regel ein Kolloquium an, in dem die vorgetragenen Inhalte diskutiert werden. 3Sofern eine erweiterte schriftliche Ausarbeitung zum Referat anzufertigen ist, sind Referat und schriftliche Ausarbeitung die Grundlage für die Modulprüfung. 4Eine schriftliche Ausarbeitung als Fließtext ohne Präsentationscharts und Literaturangaben soll mindestens 3500 Wörter pro Student bzw. Studentin haben.

(6)     1Die Studierenden übernehmen die inhaltliche, didaktische und methodische Gestaltung, Durchführung und Auswertung einer thematischen Sequenz oder einer Sitzung einer Modulveranstaltung. 2Die Seminar- oder Sitzungsgestaltung kann eine Form aktiver Teilnahme sein. 3Sie kann als Bestandteil der Modulprüfung oder abschließende Modulprüfung bewertet werden.

(7)     1Ein Portfolio beinhaltet verschiedene, von den Studierenden gesammelte, systematisierte und kommentierte Dokumente, die den Lernprozess, die Lernleistung und den Lernerfolg der Lernenden im Rahmen einer Modulveranstaltung oder eines Moduls widerspiegeln. 2Ein Portfolio kann als Bestandteil der Modulprüfung oder als abschließende Modulprüfung erbracht werden. 3Zu den Dokumenten können z. B. die Darstellung bearbeiteter Arbeitsaufträge, Stundenprotokolle, Lerntagebücher, Präsentationen usw. gehören.

(8)     1Eine Projektarbeit beinhaltet die Bearbeitung sowie die mündliche und schriftliche Ergebnisdarstellung eines komplexen und problemlösungsorientierten Arbeitsauftrages, den die Studierenden im Rahmen eines Moduls mit den Lernenden verabredet haben. 2Die Ergebnisse von Projektarbeiten können in unterschiedlicher Form dargestellt werden (z.B. Referat, Hausarbeit, schriftlich kommentierte Videoaufzeichnung oder Posterausstellung). 3Projektarbeiten können als Bestandteile der Modulprüfung oder als abschließende Modulprüfung anerkannt werden.

(9)     1Studierende können Stundenprotokolle von Modulveranstaltungen erstellen. 2Ein Stundenprotokoll ist eine Form der aktiven Teilnahme am Seminar. 3Es kann als Bestandteil der Modulprüfung oder als abschließende Modulprüfung anerkannt werden.

 

Zu § 14, Abschlussarbeiten
Zu § 14 Absatz 5:

1Die Bearbeitungszeit der Bachelor-Arbeit beträgt drei Monate. 2Die Bachelor-Arbeit hat in der Regel einen Umfang von 12000 bis 16000 Wörtern. 3Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Bachelor-Arbeit werden 12 Leistungspunkte erworben. 4Die Bearbeitungszeit der Master- Arbeit beträgt vier Monate. 5Die Master-Arbeit hat in der Regel einen Umfang von 21000 bis 25000 Wörtern. 6Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Master-Arbeit werden 25 Leistungspunkte erworben.

Zu § 14 Absatz 6:

Die Bachelor-Arbeit gilt hinsichtlich der Bearbeitungszeit spätestens zum Beginn des 7. Trimesters (Stichtag: 01. Oktober), die Masterarbeit spätestens zum Beginn des 5. Trimesters (Stichtag: 01. April) als übernommen.

 

Zu § 15, Bewertung von Prüfungsleistungen und Notenbildung

Zu § 15 Absatz 4:

Eine Modulprüfung, die sich aus mehreren Teilprüfungen zusammensetzt, ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Teilprüfungen bestanden wurden.

Zu § 15 Absatz 5:

Neben den Modulen zur Sprachausbildung und zur Informations- und Literaturrecherche ist auch für die in den Anlagen entsprechend gekennzeichneten Module die Bewertung auf die Feststellung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beschränkt.

 

Zu § 16, Wiederholung von Prüfungsleistungen

Zu § 16 Absatz 3:

1Die Note für die erste Wiederholungsprüfung muss spätestens zwölf Wochen nach der Vergabe der Note für die erste Prüfung vorliegen. 2Die Note für die zweite Wiederholungsprüfung muss spätestens acht Wochen nach Vergabe der Note für die erste Wiederholungsprüfung vorliegen. 3Für Klausuren kann von diesen Fristen abgewichen werden, wenn ansonsten die Wiederholungsprüfung in der vorlesungsfreien Zeit des Frühjahrstrimesters stattfinden müsste. 4In diesem Fall dürfen die Wiederholungsklausuren auch in den ersten vier Lehrveranstaltungswochen des Herbsttrimesters stattfinden und die Note muss spätestens sechs Wochen nach dem Datum der Wiederholungsprüfung vorliegen.

Zu § 16 Absatz 7:

1Das Thema für den Wiederholungsversuch der Bachelor-Arbeit ist spätestens zwei Wochen nach Bekanntgabe der Note für den nicht bestandenen Erstversuch zu übernehmen, für die Masterarbeit spätestens am 31. August des fünften Trimesters. 2Hinsichtlich der Bearbeitungszeit gilt sie spätestens zu diesem Zeitpunkt als übernommen.

 

Zu § 22, Bestehen und Nichtbestehen

Zu § 22 Absatz 2:

Mit Ausnahme der Module in den Wahlpflichtfächern »Beratungspsychologie«, »Personalmanagement«, «Geschichtswissenschaft» und «Bewegungswissenschaft» kann das Nichtbestehen eines Wahlpflichtmoduls durch das Bestehen alternativ wählbarer Module mit mindestens der erforderlichen Anzahl von Leistungspunkten geheilt werden. Die Höchststudiendauer und die Fristen nach § 5 Absatz 6 APO bleiben unberührt.

 

Zu § 23, Zeugnis, Urkunde und Diplomanhang

Zu § 23 Absatz 5:

Zur Verdeutlichung der relativen Leistung der Absolventin bzw. des Absolventen enthält das Diploma Supplement eine Angabe der Notenverteilung für die letzten drei Jahrgänge.

 

II.        Inkrafttreten, Außerkrafttreten
1Diese Ordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2019 in Kraft. 2Sie gilt erstmals für Studierende, die ihr Bachelor-Studium zum Herbsttrimester 2019 bzw. ihr Master-Studium zum Wintertrimester 2020 aufgenommen haben. 3Zugleich tritt die Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft vom 18. Oktober 2012, die zuletzt durch die zweite Änderungsordnung vom 6./13.Oktober 2016 geändert worden ist, mit dem Vorbehalt außer Kraft, dass sie für Studierende, die ihr Studium bereits vor dem Herbsttrimester 2019 aufgenommen haben, weiter anzuwenden ist.

 

III.    Anlagen

Anlage 1 zur FSPO BuErz mit 3. ÄO für Studienbeginn im BA in 2019 oder in 2020
Anlage 1 zur FSPO BuErz mit 3. ÄO für Studienbeginn im BA nach 2020
Anlage 1 zur FSPO BuErz mit 3. ÄO im Master

Anlage 2 zur FSPO BuErz mit 3. ÄO Studienablaufpläne für das Bachelor und Masterstudium

[1] Das Wahlpflichtfach Bewegungswissenschaft wird in Kooperation mit dem Fachbereich Bewegungswissenschaft der Uni HH angeboten

 

 

 

HSU

Letzte Änderung: 20. April 2022