Das exponentielle Wachstum der Speicherkapazitäten von Massenspeichern bei gleichzeitiger Forderung nach immer schnelleren Zugriffs- und Übertragungszeiten verlangt nach einer modifizierten Schnittstelle zwischen Rechner und Massenspeicher. Diese basiert diese auf Datenblöcken, während im Gegensatz dazu Betriebssysteme dem Anwender den Massenspeicher als Filesystem darstellen.
Im Rahmen dieses Projekts wird untersucht, welche Vorteile ein Massenspeicher bietet, dessen Controller die Umsetzung von Datenblöcken in Files selbsttätig durchführt (File Controller), so daß der Rechner entlastet wird und mit dem Massenspeicher auf einer höheren Ebene kommuniziert.
Von besonderem Interesse ist dabei die Integration in bestehende Systeme basierend auf der Definition eines neuen Gerätetyps (File Controller Device) für die SCSI2-Schnittstelle . Um die verschiedenen möglichen Kommandosätze eines solchen Device zu untersuchen, wurde ein Simulationssystem entwickelt, welches die schnelle Implementierung unterschiedlicher SCSI2-Kommandosätze erlaubt.
Als Erweiterung der üblichen Operationen auf Files (wie Schreiben und Lesen von Daten) sind echtzeitfähige oder transaktionsorientierte Zugriffe bzw. Mechanismen zum Schutz oder zur Kompression von Daten denkbar.
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