Kommentar des Leiters Studentenbereich, Oberst Dr. Hartmann, zur 4. Nacht des Wissens Für mich war die 4. Hamburger Nacht des Wissens die erste, die ich mitgemacht habe.
Prof.
Dr. Pradetto hatte mich gefragt, ob ich an einer Diskussion über den Libyen-Einsatz der NATO teilnehmen würde. Ja, eine gute Idee, dachte ich mir; dann könnte ich doch auch meine Familie mitnehmen. Und: Es hat sich wirklich gelohnt. Ich war überrascht über die zahlreichen Gäste unserer Universität, die das Altersband von 8 Monaten bis 80 Jahren abdeckten.
Besonders gefreut hat mich das hohe Engagement unserer Professoren und Wissenschaftlichen Mitarbeiter. Es war – auch für mich – äußerst interessant, etwas über Schaltkreise und Solarenergie zu lernen und mit meinem Sohn die verschiedenen Teile eines Motors zu identifizieren. Überhaupt waren die Aktionen so ausgelegt, dass jeder mitmachen konnte. Lernen durch Anfassen, Ausprobieren und Spielen eben.
Natürlich waren die Boliden unseres Racing Teams wieder einmal Attraktionen für jung und alt. Dass aber Besucher um 20 oder 22 Uhr eine Vorlesung über Spieltheorie, Paris zur deutschen Besatzungszeit oder Satanismus hören wollten und nicht nur Seminarräume, sondern sogar Hörsäle füllten, das hätte ich so nicht erwartet. Erneut hat sich bestätigt: Wissen ist attraktiv und Mitmachen lohnt sich!




Beitrag: Oberst Dr. Hartmann
Bilder: Herr Scheiblich (Fotostelle HSU/UniBwH)