Verbundprojekt "Odour Control - Geruchsminderungsverfahren zur Steigerung der Akzeptanz lebensmittelverarbeitender Betriebe in Deutschland und China"
Die Abtrennung von geruchstragenden Komponenten aus der Ernährungsindustrie sowie von Großküchen soll in einem internationalen Kooperationsprojekt zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlern und Ingenieuren untersucht werden. Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von leistungsfähigen Trennverfahren in Adsorptions- und Absorptionsprozessen, alleinstehend oder in Kombination, der Analytik zur Bestimmung von geruchsaktiven Substanzen und von Methoden der Prozessmesstechnik sowie dem Geruchsmanagement.
Ein Hauptziel ist, Technologien anzubieten, welche den Anforderungen der Bevölkerung und der Behörden entsprechen. Moderne Verfahren weisen eine hohe Leistungsfähigkeit auf, um diese Emissionen signifikant zu reduzieren. Dies ist aufgrund der hohen sensitiven Detektionsfähigkeit des menschlichen Geruchsinns auch erforderlich, um eine Verringerung von Geruchsbelästigungen bewirken zu können. Die industriellen Partner, welche Bestandteile für Abluftbehandlungsanlagen bereitstellen, sehen vielversprechende Vermarktungsmöglichkeiten für neue und leistungsgesteigerte Produkte wie Adsorbentien oder Katalysatoren, gesamte Reinigungsprozesse und Anlagenkomponenten sowie die Prozessanalytik. Bevorzugt die regionalen Marktsegmente in Europa und China stehen hier im Fokus der Industriepartner. Es wird erwartet, dass die Entwicklung ökonomisch und ökologisch leistungsfähiger Verfahren zur Geruchsminderung sowie die angestrebten neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Geruchskontrolle zum einen Arbeitsplätze sichern und zum anderen zielstrebig die Wettbewerbsposition für die beteiligten Unternehmen verbessern.
Die Ergebnisse des Gesamtprojektes tragen zur Verminderung negativer Einflüsse durch gesundheitsgefährdende oder unangenehme bzw. belästigende Gerüche für Firmenmitarbeiter und Anwohner im Umfeld von Lebensmittel erzeugenden bzw. verarbeitenden Betrieben bei.


