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Adsorption von Schadstoffen

  1. Verbundprojekt: Semipermeable Anzüge Für Einsatzkräfte (SAFE)
  2. Modifizierung von Kieselgel-Oberflächen zur Adsorption ausgewählter Schadstoffe aus der Umwelt

Verbundprojekt: Semipermeable Anzüge Für Einsatzkräfte (SAFE)

Eine Bedrohung durch Chemie-Unfälle, Brände, Naturkatastrophen oder terroristische Angriffe ist heutzutage stets latent vorhanden. In jedem Fall stehen die Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Polizei oder Technischem Hilfswerk, die Menschenleben retten, schadensbegrenzende Maßnahmen durchführen und die Situation regulieren, stets einer unbekannten Situation gegenüber. Sie benötigen im Rahmen ihrer Einsätze bestmöglichen Schutz für ein möglichst sicheres Agieren in Gefahrensituationen.

Das Verbundprojekt SAFE nimmt sich dieser Aufgabe an und fördert die Entwicklung von Schutzanzügen mit verbesserter Schutzleistung vor hohen Temperaturen und Schadgasen, Möglichkeit zur Ortung des Trägers und zur Übermittlung von Vital-Parametern an eine Einsatzleitstelle.

Die Professur für Verfahrenstechnik insbesondere Stofftrennung an der HSU HH beschäftigt sich insbesondere mit der Herstellung und Charakterisierung der im Schutzanzug verwendeten Adsorbentien. Hierzu werden neuartige, anorganische Adsorbentien entwickelt, hergestellt und untersucht, um den Träger des semipermeablen Schutzanzuges vor hautresorptiven Schadgasen zu schützen.

Es werden sowohl reine Adsorbentien wie auch fertig laminierte Adsorbervliesstoffe im Labor bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen untersucht.

Das Verbundprojekt SAFE wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) im Rahmen des Programms „Schutz und Rettung von Menschen“ gefördert.

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Modifizierung von Kieselgel-Oberflächen zur Adsorption ausgewählter Schadstoffe aus der Umwelt

Zur selektiven Adsorption von einzelnen Komponenten aus Gemischen ist die Oberfläche des Adsorbens ausschlaggebend. Zur gezielten Oberflächenmodifikation werden maßgeschneiderte Liganden auf das Trägermaterial aufgebracht.

Die Herstellung von neuen Adsorbentien umfasst die Aktivierung des Trägermaterials, die Auswahl von Spacern sowie die Entwicklung und Anbindung des selektiven Liganden.

Als Trägermaterialien kommen Kieselgele, Zeolithe und Tonmineralien zum Einsatz.

Die entwickelten Adsorbentien werden hinsichtlich Selektivität, Kapazität und Adsorptionskinetik experimentell charakterisiert.

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Stand dieser Seite: 09.11.2011 - 10:47:45 (Heike Temme) | Druckdatum: 23.02.2012 - 08:59:24

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