Insbesondere wenn die tägliche Betriebszeit aufgrund technischer oder betrieblicher Notwendigkeiten die Arbeitszeit des einzuplanenden Personals übersteigt – wie etwa in Krankenhäusern, bei Fluggesellschaften oder in Kraftwerken –, ist die Ermittlung des optimalen Personaleinsatzes eine hoch komplexe Planungsaufgabe.
Die Berücksichtigung von gesetzlichen und betrieblichen Arbeitsregeln führt häufig zu einem mathematischen Modell, das logische Bedingungen enthält.
Um im grenzüberschreitenden Energiehandel die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Märkten besser zu berücksichtigen, wird ein Modell entwickelt, mit dem die verschiedenen Bezugs- und Absatzmöglichkeiten optimal genutzt werden; eine Sensitivitätsanalyse ermöglicht es, Kapazitätsengpässe zu erkennen und etwaige Kapazitätserweiterungen zu bewerten.
In diesem Zusammenhang wird an der Professur in zwei Richtungen geforscht: Zum einen werden Strategien und Verfahren zur Optimierung der Simulationsergebnisse untersucht, zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie Simulationen, insbesondere Planspiele, Führungskräften helfen, ein besseres Verständnis für die betrieblichen Wertschöpfungsprozesse zu gewinnen und folglich zu besser fundierten Entscheidungen zu kommen.
Die Informationsverarbeitung ist "...für die Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes jedoch ganz entscheidend." [Steiner/Bruns (2000), S. 5
] Daraus ergibt sich eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für Anlageentscheidungen und schlussendlich auch für die Aussagekraft der Kapitalmarktmodelle.
Fama
s Konzept der informationseffizienten Märkte hat sich dabei als eine Möglichkeit zur Kennzeichnung der Informationsverarbeitung auf Kapitalmärkten herausgestellt. Als problematisch hat sich trotz vielfältiger Untersuchungen die Beurteilung der Informationseffizienz der Märkte in der Praxis erwiesen.
