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Pressemitteilungen

6/2015: Hamburger Innensenator befördert

Michael Neumann, Senator für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, wurde gestern zum Oberstleutnant der Reserve ernannt.

Bei einer geschlossenen kleinen Feier überreichte Universitätspräsident Prof. Dr. Wilfried Seidel dem Innensenator im Beisein von seiner Familie und ausgewählten Offizieren und Mitarbeitern der Universität die Ernennungsurkunde.

Auch wenn  Beförderungen von Reserveoffizieren gelegentlich von aktiven Offizieren belächelt würden, bedeute ihm die Ernennung sehr viel, bedankte sich Michael Neumann. „Ich war lange Berufssoldat. Die Entscheidung für den Beruf ist damals eine ganz bewusste gewesen. Ich habe eine sehr emotionale Bindung zur Bundeswehr.“ Der 45-Jährige war erst vor gut einem Jahr zum Major der Reserve aufgestiegen. Er setzt sich für mehr Akzeptanz der Streitkräfte in der Gesellschaft ein.

Die Bundeswehr ist Wurzel
„Die Bundeswehr gibt mir sehr viel, ich will etwas zurückgeben und deutlich machen, dass ich zur ihr stehe“, begründet Michael Neumann sein Engagement.  Deshalb kehrt der Innensenator auch immer wieder zu seinen Wurzeln zurück. Zuletzt absolvierte er im April eine vierwöchige Übung als Chef des Stabes an der HSU, setzte sich dabei mit den administrativen Aufgaben im Stab sowie dem aktuellen Disziplinarrecht auseinander. Er nutzte dabei die eher ruhige Phase zwischen zwei Legislaturperioden. Hamburg hatte im Februar einen neuen Senat gewählt, bis in den April verhandelten die Koalitionspartner von SPD und Grünen. Michael Neumann wurde in seinem Amt bestätigt.

Teilnahme am Solidaritätslauf im Mai
Zum Solidaritätslauf am Donnerstag, dem 28. Mai 2015, wird er mit seiner Frau auf den Campus zurückkehren. Eine weitere vierwöchige Reservedienstleistung an der HSU ist, sofern alles klappt, für kommenden Dezember vorgesehen.

Den Aufstieg zum Oberst der Reserve habe er dabei aber nicht vor Augen, versichert der 45-Jährige. „Dafür müsste man sehr viel mehr leisten, nein, ich will nur versuchen, einmal im Jahr eine Übung abzuleisten, sobald sich ein Freiraum von vier Wochen ergibt.“ Um in Kontakt zu bleiben, und das Augenmaß nicht zu verlieren.

Kontakt zu jungen Offizieren erdet
Gerade der konstruktive, diskursive Umgang mit den oft kritischen jungen Offizieranwärtern eröffne ihm neue Sichtweise. „Ich musste mir hier schon einiges anhören, aber das ist auch gut“, sagt Michael Neumann. „An der HSU werde ich mit einer anderen Welt als die der Politik  konfrontiert. Ich genieße es, durch den Umgang mit den jungen Menschen geerdet zu werden und auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Und ich schätze das sehr kollegiale Umfeld im Stab.“

Michael Neumann kam 1992 im Anschluss an eine dreijährige Dienstzeit an der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf zum Studium der Politikwissenschaft an die HSU. Nach seinem Diplom 1996 begann der Berufssoldat auch seine Politiker-Karriere in der Hamburgischen Bürgerschaft. Nach einem kurzem Zwischenstopp an der Röttiger-Kaserne in Neugraben-Fischbek sowie beim Panzerlehrbataillon 93 in Munster wechselte er in eine Stabstätigkeit an der HSU. Im Jahr 2009 schied er als Soldat aus der Bundeswehr aus und wechselte mit der Ernennung zum Regierungsrat auf eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSU.

Ansprechpartner
Pressestelle, Oberstleutnant Michael Hülcher, Telefon 040 6541-2870, E-Mail: pressestelle@hsu-hh.de

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Bereich Pressestelle | 05.05.2015 11:00

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